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Haben Sie genug davon, ein Leben lang Miete zu zahlen? Möchten Sie Ihre eigenen vier Wände nach Ihren Wünschen gestalten und sich vielleicht auch eine Absicherung für das Alter anschaffen? 

Dann sollten Sie darüber nachdenken, eine Eigentumswohnung zu kaufen! Doch was müssen Sie beachten, damit dieser Kauf nicht zur Fehlinvestition wird? In diesem Ratgeber klären wir diese und weitere Fragen rund um den Kauf Ihrer Eigentumswohnung. 

Wir geben Ihnen verschiedene Tipps rund um den Erwerb der eigenen vier Wände an die Hand. Zudem zeigen wir Ihnen, wie Sie mit geringem Aufwand und kostenlos die Konditionen Ihres Darlehens bestimmen und eine günstige Finanzierung in Anspruch nehmen können. 

 

Eigentumswohnung kaufen: Was ist zu beachten? 

Ist der Kauf der Eigentumswohnung Ihr Lebenstraum, unterstützen unsere Tipps Sie dabei, ihn Wirklichkeit werden zu lassen: 

  1. Die Wohnung muss zu Ihrem Lebensstil & Budget passen 
  2. Die Raten sollten 30 Prozent Ihres Nettoeinkommens nicht übersteigen
  3. Lassen Sie Ihren Traum vom Staat fördern
  4. Vergleichen Sie Angebote für Darlehen ganz genau

 

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Tipp 1: Nur wenn die Immobilie zu Ihnen passt, lohnt sich der Kauf einer Eigentumswohnung!

Was zunächst zu beachten ist, wenn Sie eine Eigentumswohnung kaufen, sind die allgemeinen Merkmale. Hierbei handelt es sich um Angaben zur Lage, Ausstattung, Größe und selbstverständlich zum Preis. 

Nur wenn diese allgemeinen Merkmale Ihrer Vorstellung entsprechen, sollten Sie die Eigentumswohnung in die engere Auswahl einbeziehen. 

Was ist die ideale Lage einer Eigentumswohnung? 

Bevor Sie eine Wohnungsfinanzierung aufnehmen, sollten Sie sich unbedingt Gedanken über die Lage machen. Die Innenausstattung einer Wohnung kann renoviert und auch nachträglich noch an Ihre Vorstellungen angepasst werden. Die Lage dagegen ist unveränderlich. 

Aus diesem Grund sind Wohnungen in attraktiven Wohngegenden auch so drastischen Preissteigerungen unterworfen. So werden für eine Eigentumswohnung in München oder Frankfurt teilweise ähnliche Preise aufgerufen, wie für eine Villa mit großem Garten im Hunsrück. 

Diese Preissteigerungen wirken jedoch zu Ihren Gunsten, sobald Sie eine Eigentumswohnung erworben haben. Mit jedem Jahr steigt der Wert Ihrer Immobilie und Sie bauen sich eine attraktive und inflationssichere Altersvorsorge auf. 

Doch nicht nur aus Sicht des steigenden Wertes ist die Lage wichtig. Eine Immobilie sollte auch Ihren eigenen Standortansprüchen genügen. Folgende Fragen helfen Ihnen, wenn Sie eine Eigentumswohnung kaufen möchten und sich fragen, was muss ich bei der Lage beachten? 

  • Besteht eine gute Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln? 
  • Gibt es einen Kindergarten oder eine Schule für meine Kinder? 
  • Wie lange brauche ich zur Arbeit bzw. wie lange möchte ich maximal pendeln? 
  • Wie laut ist die Nachbarschaft? 
  • Ist das Viertel geeignet für meine Ansprüche (bspw. Studentenviertel, Familienviertel, Geschäftsviertel, Industriegebiet)?
  • Gibt es Freizeiteinrichtungen in der näheren Umgebung? 
  • Kann ich in der Nähe einkaufen oder shoppen gehen? 
  • Gibt es Erholungsanlagen wie Parks, Flüsse oder Seen in der Umgebung? 
  • Wie ist der Ausblick aus der Wohnung?

Wie sollte meine Eigentumswohnung ausgestattet sein? 

Die Ausstattung von Eigentumswohnungen variiert stark. Wichtige Ausstattungsmerkmale sind beispielsweise eine Klimaanlage, eine Fußbodenheizung, ein Balkon bzw. eine Terrasse oder ein Aufzug. Sie entscheiden selbst, welche Ausstattungsmerkmale für Sie unverzichtbar sind!

In jedem Fall sollten Sie überlegen, wie luxuriös Sie gerne wohnen möchten bzw. wie hoch Ihr Budget ist. Mit unserem Was-kann-ich-mir-leisten Rechner können Sie schnell und unkompliziert Ihre Finanzen auf den Prüfstand stellen und sich an diesem Wert für die weitere Suche nach einem Immobilienkredit orientieren.

Wie groß sollte meine Immobilie sein? 

Die ideale Größe Ihrer Eigentumswohnung hängt stark von Ihren Plänen für die Zukunft ab. Wenn Sie beispielsweise gerne reisen, beruflich viel unterwegs sind und keinen Kinderwunsch haben, eignet sich in der Regel eine kleinere Eigentumswohnung. 

Sollten Sie dagegen in absehbarer Zeit den Zusammenzug mit Ihrem Partner bzw. Ihrer Partnerin planen und darüber hinaus Ihre Familie vergrößern wollen, benötigen Sie eine größere Wohnung. 

Als Planungsrahmen sollten Sie zumindest die Laufzeit Ihrer Finanzierung berücksichtigen. Wenn Sie beispielsweise 25 Jahre benötigen, um Ihre Immobilie abzubezahlen, sollten Sie diesen Zeithorizont ansetzen. 

Falls Sie anschließend eine größere oder kleinere Immobilie benötigen, können Sie die (teilweise) abbezahlte Wohnung vermieten oder verkaufen und damit die nächste Wohnung finanzieren. Auf diese Weise bauen Sie Vermögen auf und bleiben flexibel. 

Die Planung einer möglichen Finanzierung können Sie bequem über unseren Tilgungsrechner und unseren Zinsrechner für Immobilien vornehmen. So können Sie alle wichtigen Berechnungen vornehmen, damit Sie Ihre Eigentumswohnung finanzieren können. 

Was beeinflusst den Preis einer Eigentumswohnung? 

Möchten Sie eine Eigentumswohnung kaufen, haben die oben genannten Kriterien ebenfalls eine Auswirkung auf den Preis: 

  • Die Lage: Vergleichbare Wohnungen können durch ihre Lage großen Preisunterschieden unterworfen sein. Da der Platz für Bauvorhaben z.B. in Städten wie München oder Hamburg begrenzt ist, ist eine Eigentumswohnung dort in der Regel teurer als auf dem Land. Dafür steigt der Wert der Immobilie jedoch auch kontinuierlich und ist dadurch eine attraktive Altersvorsorge. 
  • Ausstattung & Größe: Weitere Einflussfaktoren für den Preis sind die Ausstattung und Größe der Wohnung. Je hochwertiger die Wohnung ausgestattet ist (Parkettboden etc.), bzw. je größer sie ist, desto höher liegt der Preis. 
  • Zustand der Immobilie: Der letzte wichtige Werttreiber einer Eigentumswohnung ist ihr Zustand. Eine baufällige und renovierungsbedürftige Wohnung in der Berliner Innenstadt ist zwar oftmals mehr wert als eine Wohnung auf dem Land. Dennoch spielt auch der Zustand der Immobilie eine Rolle bei der Kalkulation des Preises. 

 

Tipp 2: Überschulden Sie sich nicht bei der Finanzierung!

Haben Sie jemals gedacht, dass der Kauf einer Eigentumswohnung nur ein ferner Traum ist und Sie sich dies niemals leisten könnten? Dann haben wir eine gute Nachricht für Sie! Eine Eigentumswohnung zu kaufen kann eine finanziell sinnvolle Entscheidung sein, wenn Sie die „30-Prozent-Regel“ beachten:

Nutzen Sie maximal 30 Prozent Ihres Nettoeinkommens für die Finanzierung Ihrer Eigentumswohnung!  

Auf diese Weise überschulden Sie sich nicht und können Ihr Darlehen schnell und unkompliziert tilgen. Die „30-Prozent-Regel“ sorgt gleichzeitig für einen angemessenen Sicherheitspuffer für unerwartete Ausgaben und eine zügige Rückzahlung, bei der Sie Zinsen sparen. 

Warum kann der Kauf einer Eigentumswohnung sinnvoller als die Miete sein? 

Der Kauf einer Wohnung kann sich in vielen Fällen finanziell lohnen. Deutlich wird das an folgendem Fallbeispiel: 

  • Max und Alina wohnen gemeinsam mit ihren jeweiligen PartnerInnen im gleichen Haus. Beide Paare verfügen über ein Nettoeinkommen von 4.500 Euro. 
  • Während Max mit seiner Freundin in einer Mietwohnung ansässig ist, hat sich Alina mit ihrem Partner für die Finanzierung einer Eigentumswohnung entschieden. 
  • Die Miete für die 75 m² Wohnung von Max beträgt 1.200 Euro im Monat. Alina entrichtet dagegen 1.400 Euro pro Monat, allerdings tilgt sie damit eine Finanzierung für den Kauf der Wohnung mit einer Laufzeit von 23 Jahren.

Auf den ersten Blick unterscheidet sich die Situation der beiden nicht maßgeblich, außer, dass Alina 200 Euro mehr im Monat bezahlt. Nach dem Ablauf von 23 Jahren ergibt sich allerdings ein gravierender Unterschied:

  • Max hat mittlerweile geheiratet und ein Kind bekommen. Die Familie wohnt weiterhin zur Miete, muss allerdings aufgrund einer Mieterhöhung nun sogar 1.600 Euro pro Monat entrichten. 
  • Alina und ihr Partner dagegen haben das Darlehen bereits getilgt und müssen keine monatlichen Verpflichtungen mehr bezahlen. Somit sparen die beiden gegenüber Max 1.400 Euro pro Monat und profitieren weiterhin von der Wertsteigerung der Immobilie. 

Ein Vergleich mit unserem Mieten-oder-Kaufen Rechner zeigt: 

  • Bereits ohne Mietsteigerungen zahlen Max und seine Frau über die 23 Jahre Mieten in Höhe von 334.800 Euro und haben kein Vermögen aufgebaut.
  • Die Gesamtkosten für den Kredit betragen für Alina und ihren Partner im selben Zeitraum 129.629,36 Euro. Zudem hat sich Ihr Vermögen um den Kaufpreis der Immobilie (ausgehend von 270.000 Euro) erhöht. 

In diesem Fall war der Kauf der Miete aus finanzieller Sicht deutlich überlegen. Für eine detaillierte Berechnung und einen Vergleich können Sie gerne unseren Mieten-oder-Kaufen Rechner nutzen und den Vergleich für Ihre individuelle Situation vornehmen. 

Wie viel Startkapital braucht man für eine Eigentumswohnung? 

Wenn wir über das Startkapital einer Eigentumswohnung sprechen, ist damit in der Regel das Eigenkapital gemeint, das Sie in eine Finanzierung einbringen. Dabei kann es sich um Geld, Aktien oder andere Immobilien und Grundstücke handeln. 

Grundsätzlich gilt, dass Sie mit Eigenkapital leichter einen günstigen Kredit erhalten. Manche Banken schreiben sogar eine gewisse Eigenkapitalquote vor, damit Sie überhaupt einen Kredit ausgestellt bekommen. 

Daraus ist der Irrglaube entstanden, dass eine Finanzierung nur mit Eigenkapital möglich ist. Dem ist aber nicht so! Auch ohne Eigenkapital können Sie bei einigen Banken eine Finanzierung aufnehmen, die attraktive Konditionen vorweist. 

Wenn Sie eine Eigentumswohnung kaufen möchten und kein Eigenkapital besitzen, müssen Sie die verschiedenen Angebote allerdings noch gewissenhafter vergleichen. Ein unabhängiger Kreditvergleich hilft Ihnen dabei, die Angebote verschiedener AnbieterInnen abzuwägen und die passende Finanzierung zu finden. 

Kontaktieren Sie gerne unsere Expert*Innen, wenn Sie eine Finanzierung ohne Startkapital aufnehmen möchten. Wir führen einen kostenlosen und umfassenden Kreditvergleich verschiedener AnbieterInnen für Sie durch. 

Welche Kosten kommen auf mich zu, wenn ich eine Eigentumswohnung kaufe? 

Der Kauf einer Eigentumswohnung ist nicht mit der Bezahlung des geforderten Betrages an die Verkäufer erledigt. Neben dem Kaufpreis kommen auch Nebenkosten dazu, die 10 bis 20 Prozent der Gesamtkosten ausmachen. 

Diese Kosten sollten Sie bei der Finanzierung in jedem Fall berücksichtigen, damit es nicht zu finanziellen Engpässen kommt! Zu den Nebenkosten zählen unter anderem: 

  • Maklerkosten: Erfolgt der Verkauf der Wohnung über ein Maklerbüro, erhalten diese für ihre Dienste in der Regel zwischen 3 und 7 Prozent des Gesamtkaufpreises. 
  • Grunderwerbsteuer: Sobald Sie in Deutschland eine Immobilie erwerben, müssen Sie die Grunderwerbsteuer bezahlen. Diese ist je nach Bundesland unterschiedlich hoch und schwankt zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises. Die günstigsten Bundesländer sind mit 3,5 Prozent Bayern und Sachsen. Am teuersten ist der Grunderwerb mit 6,5 Prozent in NRW, Schleswig-Holstein, Brandenburg, im Saarland und in Thüringen.
  • Notar: Eine Immobilie kann in Deutschland nur rechtskräftig übertragen werden, wenn Sie dafür einen Notar aufsuchen. Die Kosten zwischen 1 und 1,5 Prozent des Kaufpreises.
  • Grundbucheintrag: Beim Kauf einer Eigentumswohnung werden Sie als neue EigentümerIn im Grundbuch vermerkt, damit der Besitz rechtskräftig an Sie übergeht. Falls Sie eine Finanzierung aufnehmen, wird im gleichen Zug eine Grundschuld eingetragen, die die Bank bei Zahlungsunfähigkeit berechtigt, die Eigentumswohnung zu pfänden. Die Kosten hierfür betragen rund ein Prozent des Kaufpreises. 

Wie hoch sollte die Rücklage bei einer Eigentumswohnung sein? 

Durch den Erwerb einer Eigentumswohnung treten Sie automatisch in eine sogenannte Eigentümergemeinschaft ein, die aus den BesitzerInnen der anderen Wohnungen im Haus besteht. Diese Eigentümergemeinschaft hat die Aufgabe, die Immobilie zu verwalten, in Schuss zu halten und gegebenenfalls zu modernisieren. 

Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, müssen Sie als Mitglied der Gemeinschaft monatlich Hausgeld zahlen. Pro Quadratmeter können Sie je nach Zustand der Immobilie mit einem Betrag zwischen 2 und 4 Euro pro Quadratmeter rechnen. Je älter und renovierungsbedürftiger die Immobilie, desto höher das Hausgeld. 

Zusätzlich zum Hausgeld fällt eine Instandhaltungsrücklage an, die Reparaturen sowie der Instandhaltung der Immobilie und Renovierungen dient. Diese beträgt 0,9 Euro pro m2 Nutzungsfläche (Stand 2022). 

 

Tipp 3: Nutzen Sie den Staat als Sponsor!

Wussten Sie, dass der Staat Ihnen für den Kauf einer Eigentumswohnung unter Umständen Geld zur Verfügung stellt? Es gibt zahlreiche Fördermöglichkeiten, die Sie in Anspruch nehmen können und die Ihnen dabei helfen, den Traum von der Eigentumswohnung kostengünstig zu realisieren. 

Folgende Förderungen können für Sie interessant sein: 

  • Erneuerbare-Energien-Gesetz: Der Gesetzgeber hat Interesse daran, dass Sie Ihre Wohnung möglichst energieeffizient betreiben und nach Möglichkeit Ihren Strom selbst produzieren. Hierfür gibt es zahlreiche Förderungen hinsichtlich des Einsatzes von PV-Anlagen. Bei einer Eigentumswohnung müssen Sie allerdings im Voraus die Genehmigung der Eigentümergemeinschaft einholen, um solche baulichen Veränderungen vorzunehmen. 
  • KfW-Kredit: Sie können zur Finanzierung Ihrer Eigentumswohnung Ihren Bankkredit mit einem KfW-Darlehen kombinieren. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördert in vielen Fällen Ihren Erwerb einer Wohnung. Gerade als Familie können Sie somit ein Darlehen zu günstigen Zinsen erhalten.  

 

Tipp 4: Vergleichen, vergleichen, vergleichen!

Je nach Anbieter erhalten Sie unterschiedliche Darlehensangebote für Kredite mit ähnlichen Rahmenbedingungen. Dies liegt darin begründet, dass die Banken unterschiedliche Risikoprofile bei ihren Investitionen vorweisen. Dementsprechend passen Sie mehr oder weniger genau in dieses Profil und können je nach Bank deutlich Zinsen sparen. 

Folglich ist es wichtig, dass Sie die Angebote von verschiedenen AnbieterInnen gegeneinander abwägen und einen unabhängigen Kreditvergleich durchführen. Mit diesem Vergleich können Sie Ihre Darlehenszinsen deutlich senken und mehrere tausend Euro sparen. 

Warum ist ein Vergleich von verschiedenen Finanzierungen so sinnvoll? 

Wenn Sie eine Baufinanzierung aufnehmen, handelt es sich dabei in der Regel um die größte Investition Ihres Lebens. Angesichts der langen Laufzeiten und der hohen Beträge machen bereits kleine Zinsunterschiede einen gewaltigen Unterschied. Wir möchten Ihnen die Differenz anhand eines Rechenbeispiels verdeutlichen: 

  • Unser Kunde Henry möchte eine Finanzierung über 300.000 Euro aufnehmen und dabei 25.000 Euro Eigenkapital einbringen. Als Tilgungssumme legt er 1.200 Euro monatlich fest, die Zinsen lässt er auf 15 Jahre festschreiben. Durch den Vergleich macht Henry zwei Finanzierungsangebote ausfindig.
  • Angebot A der Finanzbank weist einen Zinssatz von 3,5 Prozent pro Jahr auf. Im Rahmen von Angebot B bei seiner Hausbank würde er Zinsen von 4 Prozent zahlen. 
  • Bei einem Blick auf unseren Tilgungsrechner zeigt sich, dass Henry bei Angebot A bis zum Ablauf der Zinsfestschreibung nach 15 Jahren 122.505,28 Euro an Zinsen entrichten muss. Die Restschuld beträgt zu diesem Zeitpunkt 180.977,88 Euro. Nach 31 Jahren und 9 Monaten ist er schuldenfrei und hat seine Immobilie abbezahlt. 
  • Das Angebot seiner Hausbank dagegen ist deutlich teurer. Hier muss Henry bis zum Ablauf der Zinsfestschreibung 146.877,16  Euro an Zinsen entrichten. Das Darlehen läuft insgesamt 36 Jahre und 3 Monate. Nach Ablauf der Bindung der Zinsen sind immer noch 205.274,42 Euro zu tilgen.
  • Bereits nach 15 Jahren hat Henry durch den Vergleich Zinsen in Höhe von mehr als 24.000 Euro gespart, das sind mehr als 1.600 Euro pro Jahr.  

Falls Sie selbst einen Vergleich vornehmen möchten, können Sie gerne unsere kostenlosen Rechner nutzen oder unsere Expert*Innen kontaktieren. Diese übernehmen für Sie den gesamten Kreditvergleich und lassen Ihnen eine aussagekräftige Liste mit den besten Angeboten zukommen. 

 

Eigentumswohnung kaufen Tipps: Was beachten beim Erwerb als Checkliste

Der Kauf einer Eigentumswohnung erfordert einige Vorarbeiten und Überlegungen. Wir haben Ihnen eine Checkliste zusammengestellt, an der Sie sich orientieren können:

 

Fragen

Check?

Lage

Liegt die Wohnung nahe genug an meinem Arbeitsplatz? 

 

Gibt es ausreichend Erholungsmöglichkeiten in der Nähe? 

 

Ist die Anbindung gut? 

 

Ist die Nachbarschaft leise und angenehm? 

 

Gibt es ausreichend Infrastruktur (Kindergarten, Schule, Einkaufsläden, Fitnessstudios etc.)?

 

Passt die Wohngegend zu meinem Lebensstil? 

 

Ausstattung

Gibt es eine Klimaanlage, Terrasse oder Balkon, Aufzug etc. soweit gewünscht?

 

Wie fällt die Energiebilanz der Wohnung aus? 

 

Herrscht ein großer Renovierungsbedarf in der Wohnung?

 

Größe

Passt die Wohnung zu meiner Familienplanung?

 

Preis

Kann ich mir die Lage leisten? 

 

Habe ich mein Budget mit dem Onlinerechner bestimmt?

 

Habe ich die Optionen Mieten und Kaufen gegeneinander abgewogen? 

 

Finanzierung

Habe ich die Faustformel zur Vermeidung von Überschuldung (30-Prozent-Regel) beachtet?

 

Sind die Nebenkosten im Darlehensbetrag enthalten? 

 

Kann ich eine Förderung für die Finanzierung in Anspruch nehmen? 

 

Habe ich einen unabhängigen Vergleich der verschiedenen AnbieterInnen durchgeführt?

 

 

Altbau oder Neubau Eigentumswohnung kaufen: Was ist zu beachten? 

Grundsätzlich haben Sie die Wahl, entweder eine gebrauchte Eigentumswohnung oder einen Neubau zu erwerben. Beide Möglichkeiten können sinnvoll und attraktiv sein – je nach Ihren Vorlieben und individuellen Voraussetzungen. 

Was sollte ich beim Kauf einer Neubauwohnung bedenken? 

Eine Neubauwohnung bietet einige Vorteile: 

  • Wohnung selbst gestalten & einrichten
  • Moderner Zustand & hohe Energieeffizienz
  • Geringe Ausgaben für Renovierung & Instandhaltung 

Da alle Bewohner neu einziehen, wissen Sie jedoch nicht, wie die Nachbarschaft im Haus ist. Zudem können Sie sich nicht an Erfahrungsberichten von VormieterInnen oder BesitzerInnen orientieren und müssen in manchen Fällen noch auf Anschlüsse o.Ä. warten. 

Ist die Eigentumswohnung ein Neubau, sollten Sie zudem wissen, was je nach Bauphase zu beachten ist:

Vor Baubeginn: 

  • Überzeugen Sie sich von der Seriosität des Bauträgers.
  • Gestalten Sie mit! Oftmals können Sie beim Bau Wünsche einbringen.
  • Bedenken Sie die Doppelbelastung. Während Sie auf die neue Wohnung warten, müssen Sie Ihre bisherige noch bezahlen. 

Während der Bauphase: 

  • Auch in dieser Phase sollten Sie die Doppelbelastung aus bestehender Wohnung und Abwarten abwägen. 
  • Überprüfen Sie regelmäßig den Baufortschritt. 
  • Halten Sie vertraglich genauestens die Pflichten des Bauunternehmens fest, das den Bau vornimmt. 

Nach der Bauphase: 

  • Überzeugen Sie sich von der Qualität des Baus (falls nötig auch mit Expert*Innen). 
  • Lassen Sie sich eine Garantie auf Baumängel geben (Risse, feuchte Stellen etc.) und nutzen Sie diese, falls es zu Problemen kommt. 

Worauf muss ich beim Kauf einer gebrauchten Eigentumswohnung achten? 

Beim Kauf einer gebrauchten Eigentumswohnung können Sie im Vergleich zu einem Neubau Geld sparen. Zudem haben Sie bereits Referenzen, können bei einer Vermietung in der Regel die MieterInnen mit übernehmen und die Nachbarschaft besser einschätzen. Die Wohnung ist zudem in der Regel direkt bewohnbar. 

Nachteile sind jedoch in manchen Fällen die geringere Energieeffizienz, der höhere Aufwand für Instandhaltung und Renovierung, sowie eine Abnutzung an Gegenständen und Materialien in der Wohnung. 

Bei einer gebrauchten Eigentumswohnung sollten Sie daher auf Folgendes achten: 

  • Lassen Sie sich die letzten 3 Protokolle der Mieterversammlungen aushändigen. Auf diese Weise entdecken Sie Streitigkeiten und Probleme im Gebäude. 
  • Besichtigen Sie die Wohnung mehrfach, im besten Fall zu unterschiedlichen Tageszeiten.
  • Recherchieren Sie die Immobilien- und Mietpreisentwicklung in der Nachbarschaft in den letzten Jahren. 
  • Fragen Sie nach dem Grund für den Verkauf der Wohnung. 
  • Kalkulieren Sie die Instandhaltungskosten. Eine Lebensdauer von 80 bis 100 Jahren pro Haus ist realistisch, berücksichtigen Sie aber auch den aktuellen Zustand. 

 

Erfüllen Sie sich mit dem Erwerb einer Eigentumswohnung Ihren finanziellen & persönlichen Traum

Wenn Sie eine Eigentumswohnung kaufen, müssen Sie einige Aspekte beachten, damit die Investition für Sie finanziell profitabel ist. 

Zunächst sollten Sie sich darüber Gedanken machen, ob die Wohnung vom Budget und von den Rahmenbedingungen her zu Ihnen und Ihrem Lebensstil passt. Dabei müssen Sie sich unter anderem zwischen einem Neubau und einer gebrauchten Eigentumswohnung entscheiden. 

Bei der Finanzierung selbst sollten Sie maximal 30 Prozent Ihres Nettoeinkommens zur Tilgung nutzen und einen Vergleich zwischen verschiedenen AnbieterInnen vornehmen. Für diesen Vergleich können Sie gerne unsere Rechner nutzen oder unsere Expert*Innen kontaktieren. 

Zudem sollten Sie nach Möglichkeiten zur Förderung durch den Staat suchen und dadurch Ihre Zinsen weiter senken. 

Gehen Sie noch heute den ersten Schritt auf dem Weg zur Erfüllung Ihres Lebenstraums und machen Sie Schluss mit nervigen VermieterInnen und überzogenen Kosten. 

Bauen Sie stattdessen Ihr eigenes Vermögen auf und suchen Sie nach einer Finanzierung für Ihre Traumwohnung. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Anfrage!

Ihr Marc Schnitzler von mybaufinanzierung

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