Wie auch Sie die Spreu vom Weizen trennen können, um sich besser vor Betrug zu schützen.

Ein Inserat über eine Immobilie klingt immer toll: „Vier-Zimmer-Wohnung in bester Lage, hochwertige Einbauküche, großes Badezimmer, lichtdurchflutete Räume, großzügige Sonnenterasse. Wohnfläche gesamt 130 qm für 1.000 Euro.“ Diese Anzeige ist natürlich ein Traum. Welcher Wohnungssuchende wünscht sich das nicht? Auch die zur Verfügung gestellten Bilder zeigen die Vorteile der Wohnung bestens auf.

Doch die Anzeige ist leider ein Fake. Oftmals existieren die beschriebenen Wohnungen gar nicht, sondern es steckt eine Betrugsmasche dahinter. Ziel dabei ist es, die Daten oder einfach nur Geld von den Wohnungssuchenden zu erschleichen – und das auf kriminellen Wegen.

 

Lesen Sie Anzeigen mit einer gesunden Portion Skepsis

Die Immobilienportale sind überfüllt mit zahlreichen Wohnungsanzeigen. Klar, die meisten davon sind seriös, aber es gibt immer eine geringe Dunkelziffer: die Fake-Anzeigen. Davor warnt auch der der IVD (Immobilienverband Deutschland).

Achten Sie immer auf folgende Details: Befindet sich eine Wohnung in einer Top-Lage zu einem supergünstigen Preis und ist mit traumhaften Bildern ausgestattet, so scheint sie nicht real zu sein.

Wichtig: Beachten Sie auch, dass es höchst unseriös ist, wenn der vermeintliche Eigentümer Sie als Interessenten vor einer Wohnungsbesichtigung um Vorkasse bittet. Das ist nicht üblich. Lassen Sie sich bitte nicht darauf ein.

 

Tricks, bei denen Sie als Wohnungssuchender erst einmal bezahlen sollen

Um Sie vor diesen Maschen zu schützen, wollen wir auflisten, welche Gründe Ihnen als Interessent genannt werden könnten, damit Sie zunächst zahlen. Lassen Sie sich bitte niemals darauf ein oder fragen Sie vorher Ihren mybaufinanzierer:

  • Lassen Sie sich nicht darauf ein, Geld zu überweisen (z. B. Kaution), um den Wohnungsschlüssel für eine Besichtigung zugeschickt zu bekommen. Meist geben die vermeintlichen Eigentümer an, dass sie sich im Ausland befinden. Haben Sie das Geld überwiesen, sind die Inhaber plötzlich nicht mehr erreichbar. Kommt tatsächlich ein Schlüssel bei Ihnen an, passt er wahrscheinlich nicht ins Schloss oder die Immobilie gibt es möglicherweise gar nicht.
  • Gelegentlich sollen Sie beispielsweise drei Monatsmieten plus Kaution überweisen, wenn Sie eine Immobilie besichtigen wollen. Ist dieses Geld auf dem Konto eingegangen, ist niemand mehr erreichbar. Eine andere Variante ist, dass eine grundsätzliche Gebühr erhoben wird, um an eine Wohnungsbesichtigung zu kommen. Auch wenn sich die vermeintliche Immobilie in einer Top-Lage befinden soll und die vermeintliche Anzahl der Interessierten sehr hoch ist – die Immobilie gibt es gar nicht, es ist ein Luftschloss.

Manche kriminelle Personen geben sich mitunter auch als Makler aus, die mit exklusiven Immobilienlisten locken. Doch im Gegenzug soll meist Geld fließen.

Es kann auch vorkommen, dass die Immobilienanzeigen zwar echt sind, es sich dabei jedoch um bereits veröffentlichte Anzeigen handelt.

 

Achten Sie auf folgende Punkte, um nicht auf eine Fake-Anzeige reinzufallen:

  • Kontaktdaten sind unvollständig
  • Texte haben viele Grammatik- und Rechtschreibfehler
  • Geben Sie die Überschriften oder Teile des Textes bei Suchmaschinen ein, um zu prüfen, ob Sie dazu andere Inserate finden.

 

Tipps für die Wohnungssuche:

  • Überweisen Sie vorab kein Geld.
  • Senden Sie im Voraus keine Dokumente wie Gehaltsnachweise oder Personalausweise. Bringen Sie die wichtigen Papiere zur Besichtigung mit.
  • Sie haben Geld überwiesen? Informieren Sie Ihre Bank – Sie haben die Chance, den Geldtransfer noch zu stoppen.
  • Sollten Sie genau diese Punkte erlebt haben, informieren Sie das Immobilienportal und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.


Sind Sie sich trotzdem unsicher? Sprechen Sie mit uns. Wir helfen Ihnen gern.

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