Die perfekte Immobilie lacht Sie an: Sie haben vor, eine Familie zu gründen oder mit Ihrem bzw. Ihrer Lebenspartner*in zusammenzuziehen. Alles ist genau nach Ihren Zinsentwicklung BaufinanzierungenVorstellungen – vom Garten über die Raumaufteilung und die Distanz zum Arbeitsplatz. Jetzt fehlt nur noch die Baufinanzierung, die Ihnen diesen Lebenstraum erfüllen kann. 

Aber ist gerade überhaupt der richtige Zeitpunkt für eine Baufinanzierung oder sind die Baufinanzierung Zinsen zu hoch? In diesem Artikel möchten wir genau diese Frage beantworten. Wir werden uns im Detail mit der Zinsentwicklung bei einer Baufinanzierung beschäftigen.

Dabei werden wir sowohl die Zinsentwicklung der Baufinanzierung in den letzten 20 Jahren betrachten als auch den Fokus auf die aktuelle Entwicklung legen. Darüber hinaus geben wir einen kurzen Ausblick auf die Zinsentwicklung von Baufinanzierungen in der Zukunft.

So können Sie besser einschätzen, inwieweit die Zinsen Ihre Entscheidung für ein Darlehen beeinflussen können. 

Konditionen der Baufinanzierung: der Einfluss von Zinsentwicklung und Zinssatz im Überblick

Wenn Sie einen Kredit aufnehmen möchten, sollten Sie wissen, wie die Zinsen dessen Tilgung beeinflussen. Die Rückzahlung eines Darlehens teilt sich in zwei Komponenten auf: 

  • Tilgung: Bei der Tilgung zahlen Sie das geliehene Geld an die Bank zurück. Bei einem Kredit mit einer Darlehenssumme von 300.000 Euro entspricht die gesamte Tilgung dem gleichen Betrag. Unser Tilgungsrechner hilft Ihnen bei der Berechnung und Planung von Tilgungen. 
  • Zinsen: Die Darlehenszinsen bei Ihrem Kredit sind gleichbedeutend mit den Kosten. Je höher die Zinsen sind, desto teurer wird die Finanzierung für Sie. Ein Zinssatz von 3 Prozent bedeutet für Sie bei einem Darlehen von 300.000 Euro dementsprechend Kosten in Höhe von 9.000 Euro im ersten Jahr.
    Auch bei den Zinsen können Sie unseren kostenlosen Zinsrechner für Immobilien nutzen.  

Die Bauzinsen Entwicklung entspricht somit in gewisser Weise einer Abbildung Ihrer eigenen Kosten für ein Darlehen, weshalb Sie diese genau im Auge behalten sollten. Die Höhe der Zinsen ist für Ihre Finanzplanung besonders wichtig, da Sie durch niedrigere Zinssätze effektiv Geld sparen können. 

Entwicklung Zinsen Baufinanzierung: Was hat einen Einfluss auf die Zinsen? 

Die Zinsen für Baufinanzierungen sind nicht beständig, sondern unterliegen teils deutlichen Schwankungen. So kann es durchaus vorkommen, dass die Zinsentwicklung bei Ihrer Baufinanzierung in einem Jahr einen Anstieg der Zinsen um mehrere Prozentpunkte verursacht (siehe das Jahr 2022). 

Damit Sie diese Sprünge und die langfristige Entwicklung besser nachvollziehen können, möchten wir Ihnen die wichtigsten Einflussfaktoren vorstellen. Diese Punkte beeinflussen die Zinsentwicklung in Deutschland und somit Ihre Baufinanzierung: 

  • Europäische Zentralbank (EZB)
  • Inflation
  • Staatsanleihen
  • wirtschaftliche/politische Lage

Weshalb sind die Europäische Zentralbank und der Leitzins für Baufinanzierungen wichtig? 

In den letzten Jahren haben Sie vermutlich oft etwas von der EZB (Europäische Zentralbank) und dem Leitzins gehört. Gerade im Kontext der Bankenkrise in den Jahren 2008/09 war die EZB mit ihrer Politik beinahe täglich in den Medien zu finden. 

Wir möchten Ihnen die EZB und ihre Politik kurz vorstellen und zeigen, wieso sie für die Zinsentwicklung Ihrer Baufinanzierung wichtig ist: 

  • Die EZB ist die Währungsbehörde der EU. Es handelt sich dabei um eine sogenannte „Zentralbank“. Das ist eine Bank, die Geschäfte mit anderen Banken durchführt und den Euro stabilisiert. 
  • Die Hauptaufgabe der EZB ist es, den Wechselkurs konstant zu halten und Inflation zu vermeiden. 
  • Die EZB schließt dafür mit anderen Banken und Staaten Geschäfte ab. Dabei setzt sie einen Zinssatz fest, an dem sich die jeweiligen Banken ihrerseits orientieren – den sogenannten „Leitzins“. 

Je höher dieser Leitzins ist, desto höher sind auch die Zinsen für andere Kredite. Somit besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Leitzins und der Entwicklung von Baufinanzierung Zinsen. 

Beeinflusst wird die Höhe des Leitzinses selbst durch die Wirtschaftslage. Hohe Inflationsraten werden beispielsweise durch eine Steigerung des Leitzinses kompensiert. 

Welche Rolle spielt die Inflation bei der Zinsentwicklung meiner Baufinanzierung? 

Seit Mitte des Jahres 2022 ist die Inflation in aller Munde. Unter Inflation versteht man eine relative Verteuerung von Preisen für Gegenstände des täglichen Bedarfs. Das bedeutet, dass Sie heute mit 10 Euro weniger Waren einkaufen können als noch vor einem Jahr. 

  • Inflation wird verursacht, wenn mehr Güter nachgefragt werden als angeboten werden können. Dadurch steigen die Preise und die Inflation setzt ein. 
  • Die Inflationsrate wird anhand des sogenannten „Verbraucherpreisindex“ (VPI) berechnet. Der VPI ist ein Warenkorb, der aus 650 Gütern und Waren mit relativ stabilen Preisen besteht. Hierzu gehören beispielsweise Brot, Salz oder eine Taxifahrt. 
  • Je höher die Inflationsrate ist, desto teurer werden diese Güter und Waren relativ gesehen. 
  • Die Inflation betrifft jedoch nicht nur Waren und Güter, sondern schlägt sich auch in den Zinsen für Baufinanzierung beziehungsweise deren Entwicklung nieder. 
  • Da durch die Inflation die relative Kaufkraft abnimmt, ist das Geld heute weniger wert als vor einem Jahr. Die Banken müssen daher einen höheren Zinssatz veranschlagen, damit sich die Kreditvergabe weiterhin lohnt. Bei steigenden Inflationsraten steigen dadurch in der Regel auch die Zinsen. 

Beim Thema Inflation denken viele Menschen an die Weltwirtschaftskrise 1929, als eine ganze Schublade voller Geldscheine nicht mehr ausreichte, um einen Laib Brot zu kaufen. Solch starke Inflationsraten sind jedoch dank Zentralbanken wie der EZB kaum noch möglich. 

Trotzdem spielt die Inflation bei der Zinsentwicklung Ihrer Baufinanzierung eine wichtige Rolle und sollte bei der Berechnung Ihrer Hypothekenzinsen berücksichtigt werden. 

Wieso beeinflussen die Staatsanleihen die Entwicklung von Baufinanzierungszinsen?

Eine Staatsanleihe und eine Baufinanzierung unterscheiden sich gar nicht so sehr. In beiden Fällen handelt es sich um einen Kredit, den die Kreditnehmer*innen zurückzahlen müssen. 

  • Bei einer Staatsanleihe leihen Sie dem Staat Geld, das dieser inklusive regelmäßiger Zinszahlungen an Sie zurückbezahlt. 
  • Der Staat zahlt jedoch im Unterschied zu einer Baufinanzierung während der Laufzeit nur die Zinsen. Die Tilgung selbst ist dagegen oftmals endfällig (wird also erst nach Ablauf der Laufzeit mit einer einzigen Überweisung zurückgezahlt). 

Die Zinsentwicklung bei Ihrer Baufinanzierung ist eng mit den Zinsen für die Staatsanleihen verbunden. Je höher die Zinsen für Staatsanleihen, desto teurer wird auch Ihr Anschaffungsdarlehen. 

Die Zinsen für Staatsanleihen können zwar eigenständig durch die Staaten festgelegt werden, werden aber maßgeblich von der wirtschaftlichen Lage und vor allem von der EZB beeinflusst. 

Beeinflusst die Wirtschaftslage auch die Zinsentwicklung einer Baufinanzierung, die aktuell ist? 

In der Wirtschaft hängen fast alle Entwicklungen miteinander zusammen, sodass Wirtschaftsexperten bei genauerer Untersuchung der Wechselwirkungen erstaunlich oft Tendenzen voraussagen können. 

So ist es nicht verwunderlich, dass die aktuelle Wirtschaftslage nicht nur die Preise und das Angebot von Waren, sondern auch die Zinsentwicklung Ihrer Baufinanzierung beeinflusst. 

  • Bei guter Wirtschaftslage können die Banken leichter Kredite vergeben, da mehr Menschen teure Investitionen tätigen möchten. 
  • Dies führt dazu, dass bei guter Wirtschaftslage die Zinsen steigen, da die Banken auch mit höheren Zinsen noch ausreichend Kredite vergeben können. 
  • Ist die Wirtschaftslage jedoch schlecht, fragen weniger Bauherr*innen einen Kredit nach beziehungsweise nehmen Kredite in geringerer Höhe auf. 
  • Dementsprechend hat die Bank Probleme, Kreditnehmer*innen zu finden. Als logische Konsequenz senkt die Bank die Zinsen und kann wieder mehr Kredite vergeben. 

Die Zinsentwicklung bei Ihrer Baufinanzierung lässt sich daher in gewissem Maße auch aus der allgemeinen Wirtschaftssituation ablesen. Während der Corona-Pandemie waren die Zinsen beispielsweise sehr niedrig. 

Baufinanzierung Zinsentwicklung: Zinskurve der letzten 20 Jahre

Ein Blick in die Vergangenheit hilft oftmals dabei, aktuelle Situationen und Konditionen besser einzuschätzen. Aus diesem Grund haben wir eine Zinskurve erstellt, anhand welcher Sie die Zinsentwicklung in den letzten rund 20 Jahren ablesen können: 

Anhand dieses Charts können Sie gut erkennen, dass die zuvor genannten Einflussfaktoren tatsächlich eine Auswirkung auf die Zinsentwicklung Ihrer Baufinanzierung haben. 

Zudem können Sie ebenfalls sehen, dass die langfristige Zinsentwicklung bei Baufinanzierungen kontinuierlich zu sinkenden Zinsen geführt hat. 2021 waren die Zinsen für eine Baufinanzierung auf dem historischen Tiefststand angekommen. Auch dies lässt sich anhand der oben genannten Einflussfaktoren erklären. 

Wie hat die Wirtschaftslage in den letzten 20 Jahren die Zinsen verändert? 

Die Zinsentwicklung bei Baufinanzierungen war in den letzten 30 Jahren eng mit der Wirtschaftsentwicklung gekoppelt. Besonders deutlich lässt sich das an den beiden Wirtschaftskrisen in den Jahren 2002 und 2008/09 erkennen. 

Die DotCom-Krise im Jahr 2002 und die Folgen für die Zinsen

Bei der ersten der beiden Wirtschaftskrisen handelt es sich um die DotCom-Blase (eine Krise, bei der vor allem neue Internetkonzerne überbewertet wurden, bis sie an der Börse vollkommen abstürzten). 

Im Vorfeld dieser Krise ließen sich steigende Baufinanzierungszinsen beobachten, da die Wirtschaft boomte und viele Menschen bereit waren, Kredite aufzunehmen. 

Ende 2001 begann allerdings ein Abwärtsschwung, dessen Nachwirkungen bis 2004 anhielten. Viele Kund*innen hatten große Teile ihrer Ersparnisse verloren und wollten sich nicht zusätzlich mit einem Kredit belasten. Daher lässt sich auch für die Zinsentwicklung bei Baufinanzierungen ein Abwärtstrend beobachten. 

Es folgte ab 2005 eine starke Aufwärtsbewegung, die 2008 abrupt endete (die zweite Wirtschaftskrise setzte ein). 

Die Wirtschaftskrise in den Jahren 2008/09 und deren Einfluss auf die Bauzinsen

Bei der Krise 2008 handelte es sich um eine Bankenkrise, die durch den amerikanischen Immobilienmarkt und darauf abzielende Spekulationen ausgelöst wurde.

Da der Immobilienmarkt immer für sicher gehalten wurde, verloren viele Banken und Privatanleger*innen Geld durch sogenannte „Subprime-Darlehen“. Diese wurden an Immobilienerwerber*innen ausgegeben, die keine Sicherheiten vorweisen konnten und auf einen Preisanstieg der Immobilien spekulierten.

Dementsprechend konnten viele der Darlehen nicht mehr zurückgezahlt werden, als die Preise für Immobilien stagnierten und sanken. 

Auch hier lässt sich bei der Zinsentwicklung für die Baufinanzierung zeitgleich ein deutlicher Einbruch erkennen. Viele Privatpersonen hatten erneut ihre Ersparnisse verloren oder waren durch die Immobilienblase verunsichert.

Wie veränderte die Entwicklung der Staatsanleihen von 1990 bis 2020 die Zinsen bei Baufinanzierungen? 

Auch die Zinsen für Staatsanleihen veränderten sich in den letzten 30 Jahren stark: 

  • Waren in den 1990er-Jahren noch Zinssätze von 4 bis 6,5 Prozent für eine Staatsanleihe üblich (je nach Laufzeit), ist dieser Prozentsatz immer weiter abgesunken. 
  • Bereits zu Beginn der 2000er-Jahre waren nur noch Zinssätze von 3 bis 5 Prozent zu erzielen. Dieser Wert sank in den darauffolgenden Jahren weiter, stieg jedoch im Zusammenhang mit der Finanzkrise 2008 stark an. 

Der Staat musste nach der Krise Geld für die Bedienung der Bankenverbindlichkeiten aufnehmen und wollte sich dieses bei der Bevölkerung leihen. Dafür musste er allerdings die Zinsen für die Staatsanleihen deutlich anheben, um so Anreize für Investitionen zu schaffen. 

  • In der Zeit von 2008 bis 2010 ließen sich erneut Renditen von 3 bis 5 Prozent bei den Bundesanleihen verbuchen. Als sich die Wirtschaft jedoch wieder erholt hatte und der Finanzierungsbedarf des Staates gedeckt war, fielen die Anleihen immer weiter. 
  • In den letzten Jahren konnten sogar Negativzinsen bei den Staatsanleihen verzeichnet werden. Sie mussten also dem Staat Geld bezahlen, damit er sich Geld bei Ihnen leiht. Selbstredend schlug sich dies auch bei der Zinsentwicklung Ihrer Baufinanzierung nieder – auch diese näherten sich immer mehr 0 Prozent an. 

Wie hat sich die EZB in den letzten Jahrzehnten verhalten? 

Der Leitzins der EZB lässt sich oftmals als eine Art verspätete Reaktion auf die Wirtschaft lesen. Nach Wirtschaftskrisen senkt die EZB den Leitzins und sorgt so dafür, dass die Wirtschaft durch Investitionen angeschoben wird. Sobald es der Wirtschaft gut geht, wird dieser Zins wieder angehoben. 

  • Die Entwicklung zwischen 1999 und 2003: Es ist nicht überraschend, dass sich der Leitzins im Vorfeld der Finanzkrise 2002 von rund 3 Prozent im Jahr 1999 auf 4,75 Prozent im Jahr 2000 erhöht hat. Nach der Krise sank der Zins dann von diesem Niveau auf 2 Prozent Mitte 2003 ab. 
  • Zinsen zwischen 2003 und 2016: Das Spiel wiederholte sich und der Leitzins stieg Stück für Stück auf erneut knapp 4,25 Prozent am Vorabend der Finanzkrise 2008. Wie bei der letzten Finanzkrise sank der Leitzins anschließend auf 1 Prozent in 2009. Dieses Mal stieg der Leitzins jedoch nicht erneut an, sondern fiel immer weiter. 
  • Zinsveränderungen seit 2016: Seit März 2016 ist der Leitzins auf 0 Prozent gesetzt. Dies hat Negativzinsen bei Banken und Staatsanleihen ermöglicht. Das Auf und Ab der Leitzinsen spiegelt sich auch in der Zinsentwicklung bei Ihrer Baufinanzierung wider. 

Wie beim Leitzins konnten Sie direkt nach den Finanzkrisen von besonders günstigen Rahmenbedingungen für eine Baufinanzierung profitieren. Immobilienerwerber*innen, die sich für eine lange Zinsbindung entschieden haben, profitierten besonders stark. 

Zinsentwicklung Baufinanzierung 2022: ein turbulentes Jahr für die Zinsen 

Was die Zinsentwicklung bei Ihrer Baufinanzierung angeht, ist 2022 ein turbulentes Jahr. Zu Beginn des Jahres lagen die Zinsen für eine Baufinanzierung mit knapp 1 Prozent bei einem Standarddarlehen (10 Jahre Laufzeit, 80 Prozent des Immobilienwertes als Darlehenssumme) noch sehr niedrig. 

Bis zum Juni des Jahres 2022 haben sich diese Zinsen jedoch knapp verdreifacht und liegen bei mittlerweile rund 4 Prozent. Dieser Zinssatz ist noch relativ moderat, es ist aber dennoch eine deutliche Zunahme im Vergleich zu den letzten Jahren erkennbar. 

Dieser sprunghafte Anstieg lässt sich gut mit den zuvor genannten Einflussfaktoren für die Bauzinsen Entwicklung erklären: 

  • Inflation: Der Ukraine-Krieg, die Corona-Pandemie und die Blockade des Suez-Kanals haben zu einem rasanten Anstieg der Verbraucherpreise im VPI (Verbraucherpreisindex) geführt. Die derzeitige Inflationsrate lag im Mai 2022 bei rund 7,9 Prozent.
    Expert*innen gehen zwar davon aus, dass die Inflationsrate bis Jahresende wieder stagnieren wird, doch derzeit sorgt sie für einen Anstieg bei den Bauzinsen.  
  • EZB: Aufgrund der hohen Inflationsrate und der wirtschaftlichen Lage hat die EZB reagiert und wird aller Voraussicht nach den Leitzins anheben (wohlgemerkt das erste Mal seit 11 Jahren). Dies wird unserer Meinung nach auch die Zinsentwicklung bei Ihrer Baufinanzierung beeinflussen und zu einem weiteren Anstieg der Bauzinsen führen. Das liegt daran, dass sich der Anstieg des Leitzinses auch in steigenden Zinsen der Banken niederschlagen wird. 
  • Staatsanleihen: In den letzten Jahren waren Staatsanleihen keine überzeugende Investitionsmöglichkeit, da die Zinsen zu niedrig waren. Doch auch hier zeigt sich ein Anstieg. Innerhalb des Jahres 2022 haben sich die Zinsen für 10-jährige Bundesanleihen von Negativzinsen zu einem Zinssatz von 1,2 Prozent erhöht (8-Jahres-Hoch). Auch hieraus lässt sich im Hinblick auf die Zinsentwicklung bei Ihrer Baufinanzierung ein Anstieg erkennen, der sich übertragen hat und weiter übertragen wird. 

Wie Sie sehen, gibt es einige Einflussgrößen, die derzeit auf einen weiteren Anstieg der Bauzinsen hindeuten. Der aktuelle Zinssatz bei Baufinanzierungen ist noch relativ moderat, kann aber in Zukunft weiter steigen. Wir haben eine kleine Baufinanzierung Zinsen Prognose gewagt. 

Zinsentwicklung Baufinanzierung: Zukunft für Ihr Eigenheim? 

Zukünftige Entwicklungen sind immer schwer zu antizipieren. Wie Sie sehen, gibt es viele verschiedene Einflussfaktoren, die die zukünftige Zinsentwicklung Ihrer Baufinanzierung verändern können. Wir möchten Ihnen dennoch – ganz ohne Gewähr – eine Einschätzung geben, an der Sie sich orientieren können. 

Nach Meinung unserer Expert*innen werden die Bauzinsen bis zum Ende des Jahres 2022 weiter ansteigen. Bisher deuten sowohl Inflationsrate, steigende Zinsen bei Staatsanleihen und die voraussichtliche Erhöhung des Leitzinses darauf hin. 

Wie sich die Zinsen im kommenden Jahr entwickeln, ist vor allem von der Inflationsrate und der Wirtschaftslage abhängig. Wir gehen davon aus, dass die Zinsen im kommenden Jahr wieder ein wenig absinken, dabei jedoch nicht den Tiefststand von 2021 erreichen. 

Die Zinsentwicklung der Baufinanzierung bleibt spannend und Sie sollten diese weiterhin beobachten. 

Günstige Zinsen trotz der aktuellen Tendenzen möglich? 

Die Baufinanzierungszinsen sind innerhalb der letzten Monate angestiegen. Doch obwohl die Zinsen tendenziell gestiegen sind, haben Sie dennoch die Möglichkeit, von günstigen Zinsen zu profitieren. 

Neben der EZB, den Staatsanleihen, der Wirtschaftslage und der Inflation sind es nämlich auch die Banken, welche die Höhe von Bauzinsen beeinflussen können:

  • Jede Bank setzt unterschiedliche Schwerpunkte und geht andere Risiken ein. Aus diesem Grund unterscheiden sich die Zinsen bei identischen Darlehen oftmals maßgeblich. 
  • Ein unabhängiger Kreditvergleich hilft Ihnen dabei, den günstigsten Kredit zu finden. Je mehr verschiedene Anbieter*innen Sie bei Ihrem Vergleich einbeziehen, desto besser sind im Regelfall die Konditionen Ihrer Baufinanzierung. 

Unabhängiger Vergleich für günstige Zinsen mit mybaufinanzierung

Damit Sie dieser Vergleich nicht zu viel Zeit kostet, können Sie unsere kostenlosen Rechner nutzen. Mit diesen Tools sind Sie dazu in der Lage, schnell und unkompliziert alle wichtigen Rahmenbedingungen eines Kredits miteinander zu vergleichen. 

Selbstverständlich müssen Sie diesen Vergleich nicht eigenständig durchführen. Unsere Expert*innen übernehmen diesen Schritt ebenfalls gerne für Sie. Im Gegensatz zu einem Vergleich bei einer Bank werden Ihnen bei mybaufinanzierung nicht nur hauseigene Darlehen empfohlen. 

Wir vergleichen stattdessen die Angebote verschiedener Finanzinstitute miteinander und suchen den Kredit mit den besten Konditionen heraus. Anschließend lassen wir Ihnen eine Liste mit allen interessanten Baufinanzierungen zukommen, und Sie können den für Sie passenden Kredit heraussuchen. 

mybaufinanzierung ist ein professioneller Baufinanzierungsvermittler. Unsere Dienste sind für Sie vollkommen kostenlos, da wir erst nach Abschluss der Baufinanzierung auf Provisionsbasis von der jeweiligen Bank entlohnt werden. Dies führt für Sie jedoch zu keinen Extrakosten. 

Kontaktieren Sie unsere Expert*innen und vereinbaren Sie direkt einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch. 

Vier Tipps für Ihre Baufinanzierung: So planen Sie Ihre Finanzierung professionell

Ungeachtet der Zinsentwicklung Ihrer Baufinanzierung sollten Sie einige Tipps beachten, zum Beispiel damit Ihr Kredit genau auf Ihre individuelle finanzielle Ausgangslage zugeschnitten ist: 

  • Nebenkosten berücksichtigen: Die Baunebenkosten beziehungsweise Kaufnebenkosten werden bei der Finanzplanung oftmals vergessen. Dies führt in vielen Fällen zu finanziellen Problemen, da die Nebenkosten bis zu 15 Prozent des Nettokaufpreises ausmachen können.
    Unser Nebenkostenrechner hilft Ihnen bei der Berechnung Ihrer individuellen Nebenkosten und bietet einen guten Ausgangspunkt für Ihre Finanzplanung. 
  • Tilgungsrate richtig ansetzen: Die Tilgungsrate ist in Ihrem Darlehen maßgeblich für die Höhe der Zinsen und die Laufzeit des Darlehens. Je höher Sie die Tilgung ansetzen, desto weniger Zinsen müssen Sie zahlen und desto schneller ist Ihr Kredit getilgt.
    Eine zu hohe Tilgungsrate hingegen kann Sie in eine finanzielle Schieflage bringen. Aus diesem Grund sollten Sie die monatliche Rate (besteht aus Zins- und Tilgungszahlung) nicht zu hoch ansetzen. Wir empfehlen Ihnen, als Faustformel maximal 30 Prozent Ihres Nettoeinkommens für die Rückzahlung einzuplanen. 
  • Sondertilgungen vertraglich einplanen: Eine Gehaltserhöhung oder eine Erbschaft kann Ihnen dabei helfen, Ihren Kredit schneller zu tilgen – sofern Sie die Möglichkeit zur Sondertilgung vertraglich vereinbart haben.
    Unter Sondertilgung versteht man eine einmalige Zahlung, die der Rückzahlung der Restschuld (oder eines Teils davon) dient. Sie können mit einer solchen Sonderzahlung schneller schuldenfrei sein und teils erheblich die Zinslast reduzieren. 
  • Vergleichen: Je nach Bank können sich für eine identische Baufinanzierung große Unterschiede im Hinblick auf die Rahmenbedingungen ergeben. Daher sollten Sie unbedingt die einzelnen Angebote miteinander vergleichen. Nutzen Sie dafür gerne unsere Rechner oder kontaktieren Sie unsere Expert*innen.

Trotz Zinsentwicklung: Bei mybaufinanzierung finden Sie die besten Konditionen!

In den letzten Jahrzehnten war ein deutlicher Abschwung im Hinblick auf die Zinsen zu beobachten. Dies lag an der guten Wirtschaftslage und der geringen Inflation.

Auch der niedrige Leitzins der EZB und die Negativzinsen bei Staatsanleihen haben dazu beigetragen, dass sich angehende Bauherr*innen den Traum vom Eigenheim kostengünstig erfüllen konnten. 

Die Zinsentwicklung bei Baufinanzierungen hat allerdings in den letzten Monaten zu einem deutlichen Anstieg der Bauzinsen geführt. Auch wenn der Bauzins noch relativ moderat ist, könnte sich dies bald ändern. 

Die EZB, die Inflation, die Entwicklung der Staatsanleihen und die Wirtschaftslage führen derzeit zu einem Anstieg der Zinsen. Unserer Meinung nach wird sich dieser Trend in den kommenden Monaten weiter fortführen, dabei aber etwas an Fahrt verlieren. Die Zinsen werden also weiterhin steigen, allerdings langsamer als bisher. 

Doch auch bei steigenden Bauzinsen können Sie mit mybaufinanzierung den passenden Baukredit mit günstigen Konditionen finden. Wir vergleichen alle interessanten Angebote und suchen aus der Vielzahl der Anbieter*innen den perfekten Kredit für Ihre individuellen Voraussetzungen heraus. 

Egal, ob Sie Fragen zu einem Baukredit, zu den Unterschieden zwischen Soll- und Effektivzins oder zu einem anderen Thema haben – unsere Expert*innen sind für Sie da. Kontaktieren Sie uns am besten direkt und vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch

   

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Anfrage!

Ihr Marc Schnitzler von mybaufinanzierung

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