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Marc Schnitzler - Video vom 12.02.2025
3.850 € netto und 175.000 € Eigenkapital: Wie viel Immobilie ist möglich?
Mit 3.850 € netto und 175.000 € Eigenkapital ist bei einer selbst genutzten Immobilie ein Kaufpreis von 420.000 € plus Nebenkosten gut darstellbar. Bei 150.700 € eingesetztem Eigenkapital bleibt ein Darlehen von 320.000 € und eine Rate von 1.250 €. In der Haushaltsrechnung einer Bank bleiben damit noch 739 € Überschuss übrig, und rund 25.000 € Eigenkapital bleiben als Puffer für Küche und Einrichtung.
Genauso möglich ist eine Kapitalanlage: ein Vierfamilienhaus für 490.000 €, bei dem die Miete die Rate deckt. Die vorhandene Immobilie für 600.000 € ist in beiden Rechnungen gar nicht berücksichtigt.
Was Banken hier tun, ist bei jedem Haus anders, oft sogar bei jeder Filiale und jedem Ansprechpartner. Ein Nein bei einer Bank heißt nicht Nein bei allen.
175.000 Euro Eigenkapital, eine Immobilie für 600.000 Euro schon im Besitz und 3.850 Euro netto. Genau das sind die Zahlen, die Maxi mir geschrieben hat. Er will wissen, wie viel Immobilie kann er sich leisten? Und genau da schauen wir jetzt drauf. Und ich verrate jetzt schon, da geht eine ganze Menge. Bleibt dran, insbesondere bis zum Ende, denn das wird richtig spannend. Maxi, du hast natürlich viele Optionen. Ich weiß jetzt nicht, ob du eine Immobilie zur Eigennutzung suchst oder zur Kapitalanlage. Ich habe mir beides angeschaut. Wir schauen jetzt mal auf die Zahlen. Im ersten Schritt bin ich jetzt mal davon ausgegangen, du kaufst eine Immobilien, die du selber einziehst. Die kostet 420.000 Euro. Hier kommen die Nebenkosten oben drauf. Und jetzt hast du natürlich sagenhafte 175.000 Euro Eigenkapital. Und davon habe ich gesagt, setzen wir jetzt mal 150.700 Euro ein. Puffer schadet nie. Und die Immobilie für 600.000 Euro, die du noch hast, habe ich völlig unberücksichtigt gelassen. Und da der Kaufpreis 420.000 Euro ist, plus Nebenkosten, ich 150.000 Euro Eigenkapital angesetzt habe, haben wir also hier einen Darlehensbetrag von 320.000 Euro, und dann hast du eine Rate von 1250 Euro. Dann schauen wir hier mal in die Haushaltsrechnung einer Bank, dann habt ihr immer noch 739 Euro Überschuss. Und somit passt das dicke. Und ihr könntet euch sogar noch eine schöne Küche und die ein oder andere Einrichtung kaufen, weil ich ja 25.000 Euro Eigenkapital zurückgehalten habe. Viel spannender finde ich aber, dass du mit deinem Einkommen und mit der Vermögenssituation, so wie ihr sie habt, definitiv Kandidaten für eine Kapitalanlageimmobilie seid. Und dann nicht nur für eine Wohnung, sondern dann meiner Meinung nach wahrscheinlich gleich für ein ganzes Haus. Und jetzt bin ich mal davon ausgegangen, ihr kauft ein Vierfamilienhaus. Und auf die Berechnung gucken wir jetzt mal. Ihr kauft ein schönes Mehrfamilienhaus mit 240 Quadratmeter Wohnfläche, vier Einheiten, 2160 Euro pro Quadratmeter Mieteinnahme, also 9 Euro Miete pro Quadratmeter, für 490.000 Euro. Dann kommen die Nebenkosten da drauf, dann haben wir insgesamt 549.000 Euro. Und jetzt setzt ihr 60.000 Euro Eigenkapital ein von euren 175.000. Dann werden 490.000 Euro finanziert. Das ist eine Rate von 2.150, 2.200 Euro. Ihr habt 2.160 Euro Mieteinnahmen. Also alles schick. Die Rate wird gedeckt von den Mieteinnahmen bei der Kalkulation. Hier ist ungefähr das 19-fache der Jahresnetto Kalbmiete. Und das passt dicke. Jetzt kann man natürlich sagen: Milchmädchenrechnung, die 2160 Euro Miete, da müssen ja noch Instandhaltungsrücklage von gebildet werden und noch Verwalterkosten abgezogen werden. Stimmt alles. Mindestens 15 Prozent sollte man da immer kalkulieren. Das sind hier in dem Fall also dann ungefähr 350 Euro. Die werden davon abgezogen. Man könnte jetzt rein theoretisch noch etwas von eurem Eigenkapital nehmen, um die Rate zu reduzieren. Also, ihr habt so viele tolle Optionen. Und ich habe hier ja auch nur 60.000 Euro von eurem Eigenkapital genommen. Das heißt, rein theoretisch könntet ihr euch hier ein schönes Immobilienportfolio aufbauen, aber da natürlich immer ganz wichtig: die richtige Finanzierung finden, den richtigen Ansprechpartner und auch die richtigen Immobilien kaufen. Denn hier wird natürlich auch sehr Unterschiedliches, ich nenne es mal Material, angeboten, aber es gibt ganz tolle, schöne Möglichkeiten und Angebote. Und ihr habt riesig viele davon. Also, Maxi, nutzt die Möglichkeiten, die du hast, wenn du sie nutzen möchtest. Und in dem Augenblick, wenn du sagst ’im’, Mensch, da möchte ich ganz gerne mal ein bisschen näher drauf schauen: Geben ein Profil, Klick auf den Link, machen Termin. Und wir schauen einfach mal, was Sinn macht, was wenig Sinn macht. Und dann kannst du die richtigen Entscheidungen.
Bei 420.000 € Kaufpreis plus Nebenkosten und 150.700 € eingesetztem Eigenkapital bleibt ein Darlehen von 320.000 €. Daraus ergibt sich eine Rate von 1.250 €. In der Haushaltsrechnung einer Bank bleiben dann noch 739 € Überschuss.
Nein. In der Rechnung zur Eigennutzung setzt Marc 150.700 € der 175.000 € ein und hält rund 25.000 € zurück. Puffer schadet nie, und davon lassen sich noch Küche und Einrichtung bezahlen.
In der Beispielrechnung kostet das Haus mit 240 Quadratmetern Wohnfläche und vier Einheiten 490.000 €, mit Nebenkosten 549.000 €. Bei 60.000 € Eigenkapital werden 490.000 € finanziert, die Rate liegt bei 2.150 bis 2.200 €, die Mieteinnahmen bei 2.160 €. Die Rate wird in dieser Kalkulation also von den Mieteinnahmen gedeckt.
Von den 2.160 € Miete gehen noch Instandhaltungsrücklage und Verwalterkosten ab. Marc kalkuliert mindestens 15 Prozent für Rücklage und Verwalterkosten. Theoretisch ließe sich mehr Eigenkapital einsetzen, um die Rate zu senken.