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Marc Schnitzler - Video vom 29.09.2024
75.000 € Eigenkapital und 5.500 € netto: Wie viel Mehrfamilienhaus ist möglich?
Bei diesem Beispiel ist ein Mehrfamilienhaus mit rund 550.000 Euro Kaufpreis grundsätzlich möglich, wenn die Angaben so stimmen. Der Interessent hat 75.000 Euro Eigenkapital, davon liegen 35.000 Euro in einem ETF. Die Kaufnebenkosten für Notar, Grunderwerbsteuer und Makler liegen bei diesem Kaufpreis bei knapp 70.000 Euro.
Wer das Eigenkapital nicht komplett dafür einsetzen möchte, kann das nachvollziehen, dann müssten die Nebenkosten mitfinanziert werden, was gerade bei Kapitalanlegern von den Banken genau geprüft wird. Die Finanzierungsrate liegt bei etwa 2.500 Euro im Monat, je nach Bank, Konditionen und gewünschter Tilgung.
Die Mieteinnahmen von rund 2.400 bis 2.500 Euro decken die Rate ungefähr, nach Abzug von 15 bis 20 Prozent für Verwaltung, Instandhaltung und nicht umlagefähige Nebenkosten bleibt aber kalkulatorisch eine Unterdeckung von etwa 500 Euro im Monat.
Zinsen und Konditionen in diesem Video gelten zum Aufnahmezeitpunkt, dem 29.09.2024. Seitdem haben sie sich geändert. Was heute geht, klären wir im Gespräch.
Was Banken hier tun, ist bei jedem Haus anders, oft sogar bei jeder Filiale und jedem Ansprechpartner. Ein Nein bei einer Bank heißt nicht Nein bei allen.
5.500 Euro Nettoeinkommen, ein Kind, 70.000 Euro Eigenkapital: Wie viel mehr Familienhaus gibt es eigentlich dafür? Bleibt dran, wir schauen drauf. Hallo, ich bin’s, Marc. Ich bin seit 20 Jahren Immobilienfinanzierer. Und wenn du wissen willst, wie man bei Immobilien und Finanzierung die richtigen Entscheidungen trifft, dann folge mir jetzt, mach das Plus weg und teile das Video auch gerne mit deinen Freunden, denen du was Gutes tun willst. Daily Luxury. Man hat mich gefragt: Er und seine Partnerin verdienen zusammen 5.500 Euro. Die beiden haben ein Kind, und er hat gefragt: Okay, ich habe 75.000 Euro Eigenkapital, davon liegen 35.000 Euro in einem ETF, also in einem Fonds. Und wie viel Mehrfamilienhaus kann ich mir denn leisten, fragt er. Die Frage habe ich jetzt tatsächlich abhängig gemacht vom Eigenkapital. Denn bei 550.000 Euro Kaufpreis für beispielsweise ein schönes Mehrfamilienhaus, und an einigen Stellen gibt es das schon für das Geld, dann hat man knapp 70.000 Euro Nebenkosten für Notar, Grunderwerb, Steuer und Makler. Wenn man jetzt sagt, okay, die 70.000 Euro will ich die ganz einsetzen, lieber nicht, dann kann ich das grundsätzlich verstehen. Die Nebenkosten mitzufinanzieren ist nicht immer ganz so einfach. Gerade bei Kapitalanlegern schauen die Banken da ganz genau hin. Man sollte sich das dann aber tatsächlich mal im Detail anschauen, wenn wir uns gemeinsam unterhalten. In dem Augenblick liegt die Finanzierungsrate so rund bei 2.500 Euro. Das unterscheidet sich von Bank zu Bank und ist abhängig von den Konditionen und von den Tögungen, die die Banken gerne haben wollen. Und wenn ich davon ausgehe, dass die Mieteinnahme sich mit der Rate ungefähr deckt, was wir hier haben, dann ist das grundsätzlich keine schlechte Idee, aber ganz wichtig bei dieser Mieteinnahme hier, das ist, sind jetzt zweieinhalb tausend oder 2400 Euro im Monat, da musst du noch mal 15 20 Prozent abziehen. So würde ich das tun. Also gedanklich, zumindest für Verwaltungskosten, Instandhaltungs Rücklage und nicht umlagefähige Nebenkosten. Mal fällt auch vielleicht eine Miete aus, weil irgendein Umzug stattfindet, und so 15 20 Prozent Puffer würde ich da immer rechnen. Wenn er nach übrig bleibt, umso besser. Setzt man das jetzt an, dann deckt sich das nicht ganz, dann hast du ungefähr 500 Euro Unterdeckung im Monat, zumindest kalkulatorisch. Gucken wir jetzt aber auf die Haushaltsrechnung der Bank: Dann habt ihr eure Einnahmen. Ihr habt die Einnahmen aus dem Finanzierungsobjekt, also knapp 8000 Euro. Dann kommen die Lebenshaltungskosten, also, ihr wohnt ja auch selbst. Mieter habe ich jetzt hier im Übrigen für euch noch nicht abgezogen. Das heißt, die müssten wir hier unten rein theoretisch noch abziehen, oder eure Wohnkosten im Allgemeinen. Aber ihr lebt ja auch: Essen, trinken, Urlaub und so weiter, das ist da drin. Rateaktuelle Darlehen: 2.500 Euro hier für die Finanzierung, Bewirtschaftungskosten hier für das Objekt. Und in dem Augenblick habt ihr aktuell einen Überschuss aus Bank-Sicht von 2.300 Euro. Wie gesagt, minus die Miete, minus sonstige Ausgaben, die ihr habt, beispielsweise für den Ratenkredit. Und dann eben noch diesen Puffer, von dem ich eben gesprochen habe. Aber das hier wäre eine Finanzierung, die grundsätzlich, zumindest anhand der Informationen, die ich habe, möglich wäre. Und auch vom Kaufpreis her wäre das ein schönes Objekt. Und wenn du dich jetzt fragst, okay, wie finde ich denn so ein Objekt, dann habe ich einen ganz heißen Tipp für dich. Gehe dazu einfach in meinem Profil hier auf den Link, klicke dann auf: Hier geht es zur Immobiliensuche aus den Videos. Und dann kannst du dir hier einen Suchauftrag anlegen und bekommst jeden Tag Immobilieninserate, eine E-Mail, nur einen Suchauftrag, mit neuesten oder auch im Preis reduzierten Immobilien. Eine richtig coole Sache, und ist kostenfrei. Also melde dich an.
Bei 550.000 Euro Kaufpreis fallen knapp 70.000 Euro Nebenkosten für Notar, Grunderwerbsteuer und Makler an. Der Interessent hat 75.000 Euro Eigenkapital, davon liegen 35.000 Euro in einem ETF. Wer das Eigenkapital nicht komplett für die Nebenkosten einsetzen will, kann das verstehen, dann müssten die Nebenkosten mitfinanziert werden.
Das ist nicht immer ganz einfach. Gerade bei Kapitalanlegern schauen die Banken sehr genau hin. Das sollte man sich im Detail und im persönlichen Gespräch anschauen.
Von den rund 2.400 bis 2.500 Euro Mieteinnahmen im Monat gehen Verwaltungskosten, die Instandhaltungsrücklage und nicht umlagefähige Nebenkosten ab. Dazu kann eine Miete auch mal ausfallen, etwa bei einem Umzug. Deshalb rechnet Marc immer mit 15 bis 20 Prozent Puffer. Bleibt am Ende mehr übrig, umso besser.
Die Bank stellt eure Einnahmen und die Einnahmen aus dem Finanzierungsobjekt gegenüber, zusammen knapp 8.000 Euro. Davon gehen Lebenshaltungskosten, die Rate von 2.500 Euro und die Bewirtschaftungskosten für das Objekt ab. Übrig bleibt aus Banksicht ein Überschuss von 2.300 Euro. Eure eigenen Wohnkosten, sonstige Ausgaben wie ein Ratenkredit und der genannte Puffer sind darin noch nicht abgezogen.