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Marc Schnitzler - Video vom 26.11.2024
Alleinerziehend mit 3.700 Euro netto: Reicht das für ein Eigenheim?
Ja, mit 3.700 Euro netto plus Kindergeld, also 3.950 Euro im Monat, ist eine Immobilienfinanzierung möglich. Rein vom Einkommen her wäre eine Rate von 1.300 bis 1.500 Euro in Ordnung, das entspricht ungefähr 300.000 Euro Darlehen. Weil nur 5.000 Euro Eigenkapital da sind und die Nebenkosten mitfinanziert werden müssen, rechnet Marc mit einem maximalen Darlehen von 240.000 Euro plus 29.000 Euro Privatdarlehen für die Nebenkosten.
Damit das dauerhaft trägt, muss die Betreuungssituation des Kindes gesichert sein, damit das Einkommen nachhaltig bleibt.
Was Banken hier tun, ist bei jedem Haus anders, oft sogar bei jeder Filiale und jedem Ansprechpartner. Ein Nein bei einer Bank heißt nicht Nein bei allen.
Wie viele Immobilien kriegt man mit 3.700 Euro netto? Genau das möchte die Hallern wissen. Sie hat ein Kind, sie ist alleinerziehend und sie hat 5.000 Euro Eigenkapital. Geht da überhaupt irgendetwas? Wir schauen drauf. Bleibt dran. Also, du hast 3.700 Euro Nettoeinkommen, dazu kommt das Kindergeld. Das heißt also, es kommen 3.950 Euro in die Kasse. Das ist super, und damit kriegt man eine Immobilienfinanzierung. Wenn ich das Einkommen jetzt nehme, dann ist eine Rate mit dem Einkommen von 1300 bis 1500 Euro absolut in Ordnung. Und mit so einer Rate kriegt man ungefähr 300.000 Euro. Jetzt ist es bei dir aber so, du musst die Nebenkosten mitfinanzieren, weil du gesagt hast: „Ich habe nur 5000 Euro Eigenkapital.“ Und da muss ich dir ganz ehrlich sagen: Behalt dein Eigenkapital. Der Umzug kostet Geld, du brauchst immer einen Puffer, und das ist echt knapp. Ihr seid zu zweit, du bist alleinerziehend. Also, ich würde da nicht so an die Grenze gehen. Ich bin jetzt hier von einem maximalen Darlehensbetrag von 240.000 Euro gegangen. Dann kommt hier noch ein solches Privatdarlehen dazu, um die Nebenkosten zu bezahlen, in Höhe von 29.000 Euro. Jetzt kann man natürlich sagen, oh, Nebenkosten mitfinanzieren, alles ganz böse. Naja, es funktioniert. Wichtig ist, dass die Finanzierung auf guten Füßen gestellt ist. Und in deiner Situation ganz wichtig, dass die Betreuungssituation deines Kindes gesichert ist, damit du dir nachhaltig dieses Einkommen leisten kannst. Wenn wir uns jetzt die Finanzierung angucken, dann hast du einmal die Finanzierung für die Immobilie, also die 240.000 Euro, und einmal die Finanzierung für die Nebenkosten. Und aus Sicht der Bank hast du hier einen Überschuss von 386 Euro im Monat. Aber Achtung, die Bank rechnet hier mit einer Risikorate von 1750 Euro, also viel höher als das, was du eigentlich tatsächlich bezahlst. Und sie haben dann nochmal 560 Euro Nebenkosten für Strom, Wasser, Gas dazu gerechnet. Das heißt also, hier ist dick Luft. Das heißt, eigentlich wäre der Überschuss viel höher. Finde ich aber auch gut, weil die Lebenshaltungskosten von 1250 Euro für einen Zwei-Personen-Haushalt, da könnte man jetzt auch ruhig ein bisschen mehr rechnen, wahrscheinlich werdet ihr zwei auch ein bisschen mehr ausgeben. Von daher finde ich das sehr in Ordnung. Würde ich als Finanzierer jetzt die als alleinerziehende Mama empfehlen, eine Immobilie für 240.000 Euro zu kaufen? Also, grundsätzlich musst du das bitte selbst entscheiden. Ich kann dich nur darauf aufmerksam machen, so, wie ich das eben schon gesagt habe. Du musst die Betreuungssituation klären, damit das Einkommen nachhaltig ist, damit du also die Rate dauerhaft bezahlen kannst. Du musst dir die Frage stellen, wie ist dein Bauchgefühl, wenn die Rate 1.350 Euro im Monat beträgt. Die Frage ist auch, was zahlt ihr heute an Miete? Grundsätzlich ist es so, Immobilieneigentum anzuschaffen ist immer eine wunderbare Idee, weil man Vermögen aufbaut. Du entschuldest ja mit jeder Rate die Immobilie ein Stückchen mehr, aber es muss in die jeweilige Lebenssituation passen. Von daher, mach gerne einen Termin, klick dazu bei mir im Profil einfach auf den Link. Und wir schauen uns mal an, wie ihr zwei denn wirklich lebt und wie dein berufliches und familiäres Umfeld so aussieht und wer dich da unterstützen kann. Und vielleicht gibt es ja auch noch ein bisschen Eigenkapital bei Opa und Oma in der Schatulle. Ich freue mich auf dich. Ciao.
Marc rät, das Eigenkapital zu behalten. Der Umzug kostet Geld und du brauchst immer einen Puffer, 5.000 Euro sind dafür echt knapp. Deshalb werden die Nebenkosten über ein Privatdarlehen von 29.000 Euro mitfinanziert.
Es funktioniert. Wichtig ist, dass die Finanzierung insgesamt auf guten Füßen steht. In der Rechnung kommen zu den 240.000 Euro für die Immobilie noch 29.000 Euro Privatdarlehen für die Nebenkosten dazu.
Aus Sicht der Bank bleibt ein Überschuss von 386 Euro im Monat. Dabei rechnet die Bank mit einer Risikorate von 1.750 Euro, also deutlich höher als die tatsächliche Rate, und setzt zusätzlich 560 Euro für Strom, Wasser und Gas an. Der tatsächliche Überschuss wäre also höher.
Die Entscheidung musst du selbst treffen. Kläre die Betreuungssituation deines Kindes, damit das Einkommen nachhaltig ist und du die Rate dauerhaft zahlen kannst. Prüfe außerdem dein Bauchgefühl bei einer Rate von 1.350 Euro im Monat und vergleiche das mit deiner heutigen Miete.
Immobilieneigentum ist laut Marc immer eine wunderbare Idee, weil du Vermögen aufbaust und mit jeder Rate die Immobilie ein Stück mehr entschuldest. Es muss aber in deine Lebenssituation passen. In einem Termin schaut er sich an, wie ihr zwei lebt, wie dein berufliches und familiäres Umfeld aussieht und wer dich unterstützen kann.
Finanzierung klären, während der Kaffee durchläuft.
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