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Marc Schnitzler - Video vom 12.07.2024
Annuitätendarlehen und die Alternativen: Wie funktioniert was?
Beim Annuitätendarlehen besteht deine Rate aus Zins und Tilgung. Zahlst du zum Beispiel 750 Euro im Monat, ist ein Teil davon Zins und ein Teil Tilgung, und die Tilgung fließt an die Bank zurück und reduziert den Kreditbetrag. Diese Form wird dir in der Regel zuerst angeboten. Eine Alternative ist eine Finanzierung, die mit einem Bausparkonto unterlegt ist: Die Tilgung wird ausgesetzt und stattdessen als Sparrate in ein Bausparkonto eingezahlt.
Damit kannst du dir heute schon ein Zinsversprechen für die Zukunft sichern, weil die Bauspartarife deutlich günstiger sind als die gängigen Marktzinsen.
Zinsen und Konditionen in diesem Video gelten zum Aufnahmezeitpunkt, dem 12.07.2024. Seitdem haben sie sich geändert. Was heute geht, klären wir im Gespräch.
Förderprogramme und Fördersätze in diesem Video sind Stand 12.07.2024. Förderungen ändern sich schnell, teils innerhalb von Tagen.
Was Banken hier tun, ist bei jedem Haus anders, oft sogar bei jeder Filiale und jedem Ansprechpartner. Ein Nein bei einer Bank heißt nicht Nein bei allen.
Man spricht bei der Annuität von Zins und Tilgung. Das heißt also, wenn du 750 Euro Finanzierungsrate bezahlst, um einfach mal eine Zahl zu nennen, dann ist ein Teil dieser 750 Euro bei einem Annuitätendarlehen der Zins und ein Teil die Tilgung. Und die Tilgung ist der Teil, der an die Bank zurückfließt, um den Kreditbetrag zu reduzieren. Und das ist eben genau dieses Annuitätendarlehen, von dem der André gerade spricht. Und das ist auch in der Regel erstmal angebotene Finanzierungsform. Aber es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten, die durchaus Sinn machen können, genauso wie das Annuitätendarlehen auch. Was gibt es denn alternativ? Das ist sozusagen eine Finanzierung, die mit einem Bausparkonto unterlegt ist. Was bedeutet das? Man hat auf der einen Seite die Anfangsschuld. Und die Tilgung wird also nicht direkt in das Darlehen eingespielt, sondern die Rate wird in einem Bausparkonto übertragen. Das bedeutet also eine, eine ausgesetzte Tilgung wird sozusagen umgeleitet und als Sparrate in ein Bausparkonto eingezahlt. Das hat den Vorteil, dass man sich in der Zukunft sozusagen ein Versprechen abholen kann. Das Versprechen ist das Zinsversprechen. Die Bauspartarife sind deutlich günstiger als die normalen gängigen Marktzinsen. Und wenn ich das mit einem Bauspardarlehen oder mit einem Bausparkonto koppel, dann habe ich sozusagen in 10 oder 15 Jahren jetzt schon die Gewissheit, was auf mich wartet. Zum Beispiel 2,2. Also als Zins. Genau. Der Vorteil ist, die Schuld, die Anfangsschuld, bleibt zwar immer die gleiche, das heißt also die Zinsbelastung ändert sich nicht, aber nach 15 Jahren, wenn das Bausparkonto zugeteilt ist, dann löst sozusagen das Bauspardalen die Annuität ab. Das heißt, die Annuität gibt es nicht mehr. Und man hat nur noch ein Bauspardalen mit dem Zins, was die Bausparkasse dementsprechend anbietet. Und das ist ein wunderbares Instrument, weil man einfach mit Bausparen ja auch noch einige Fördermittel abgreifen kann. Der Arbeitgeber kann was dazu tun, der Staat kann was dazu tun, Sonderzahlen in begrenzter Höhe kann man einführen, und mehrere Energien, mehrere Kräfte arbeiten sozusagen an der Entschuldung meines Kredites. Und das ist ein wunderbares Instrument.
Aus Zins und Tilgung. Bei einer Rate von 750 Euro ist ein Teil davon der Zins, der andere Teil die Tilgung. Die Tilgung fließt an die Bank zurück und reduziert den Kreditbetrag.
Die Tilgung wird ausgesetzt und die Rate stattdessen in ein Bausparkonto eingezahlt. Die Anfangsschuld bleibt dadurch gleich, die Zinsbelastung ändert sich also nicht. Ist das Bausparkonto zugeteilt, zum Beispiel nach 15 Jahren, löst das Bauspardarlehen die Annuität ab, und es bleibt nur noch das Bauspardarlehen zum Zins der Bausparkasse.
Die Bauspartarife sind deutlich günstiger als die normalen gängigen Marktzinsen. Du weißt damit heute schon, was in 10 oder 15 Jahren auf dich zukommt. Als Beispiel lag der Zins bei 2,2 Prozent.
Ja, über Bausparen lassen sich Fördermittel abgreifen. Der Arbeitgeber kann etwas dazutun, der Staat ebenfalls, und Sonderzahlungen sind in begrenzter Höhe möglich. So arbeiten mehrere Kräfte an der Entschuldung deines Kredits.
Nein. Das Annuitätendarlehen ist in der Regel die zuerst angebotene Finanzierungsform und kann genauso Sinn machen wie die Variante mit Bausparkonto. Es gibt eben noch andere Möglichkeiten, die ebenfalls sinnvoll sein können.
Finanzierung klären, während der Kaffee durchläuft.
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