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Marc Schnitzler - Video vom 15.02.2024
Hausgeld beim Immobilienkauf: Was steckt dahinter?
Hausgeld zahlst du, wenn du Eigentümer einer Eigentumswohnung bist. Davon werden Instandhaltungsrücklagen gebildet, außerdem laufende Kosten wie die Wohngebäudeversicherung, Hausmeister, Gärtner und Schneeräumarbeiten bezahlt. Kaufst du ein Haus, gibt es kein Hausgeld, du solltest aber trotzdem Rücklagen bilden und Versicherung sowie Gartenpflege selbst tragen.
Reicht das Geld im Topf für eine große Maßnahme nicht aus, beschließt die Eigentümergemeinschaft eine Sonderumlage, bei der jeder Eigentümer nach seinem Anteil zusätzlich einzahlt.
Förderprogramme und Fördersätze in diesem Video sind Stand 15.02.2024. Förderungen ändern sich schnell, teils innerhalb von Tagen.
Fast jeder macht diesen Fehler beim Kauf der ersten eigenen Immobilie. Es gibt Kosten, die über den Kaufpreis der Immobilie hinausgehen. Und heute schauen wir mal auf das Hausgeld. Was bedeutet Hausgeld eigentlich und wofür ist das? Und bezahlt man das nur, wenn man eine Wohnung kauft, oder auch, wenn man ein Haus kauft? Genau das schauen wir uns jetzt an. Speichere dir das Video jetzt am besten direkt ab und teile es mit deinen Freunden. Wenn man vom Hausgeld spricht, spricht man auch oft vom Wohngeld. Das ist aber nicht zu verwechseln mit dem staatlichen Wohngeld, das es gibt, sondern wenn du eine Eigentumswohnung gekauft hast, dann wird das Hausgeld dazu verwendet, zum Teil Instandhaltungsrücklagen zu bilden. Also wenn mal an der Immobilie etwas dran ist, dann muss das ja bezahlt werden. Und das bezahlen alle Eigentümer. Und somit zahlen alle ein bisschen Hausgeldanteil in eine sogenannte Instandhaltungsrücklage. Und wenn man das Dach gemacht werden muss, dann wird das davon bezahlt. Dann werden davon aber auch Kosten für die allgemeinen Versicherungen bezahlt, also die Wohngebäudeversicherung, zum Beispiel, der Hausmeister wird davon bezahlt, der Gärtner, Schneeräumarbeiten, all diese Dinge werden über das Hausgeld finanziert, immer dann, wenn du Eigentümer einer Eigentumswohnung bist. Kaufst du jetzt ein Haus, dann gibt es kein Hausgeld. Aber das heißt nicht, dass du nicht trotzdem Rücklagen bilden musst. Denn in dem Augenblick, wenn du eine eigene Immobilie besitzt, dann kann es durchaus mal sein, dass mal etwas kaputt geht. Und das bezahlst du dann entweder direkt aus deiner eigenen Tasche sofort in dem Augenblick, wenn es passiert, oder du bildest im Vorfeld Rücklagen, und das macht erfahrungsgemäß sehr viel Sinn, dass in dem Augenblick, wenn mal die Dachrinne repariert werden muss, dass du dann eben aus einem Spartopf ein bisschen Geld rausnimmst. Jetzt kann man sagen, naja gut, aber reparieren ist immer doof, weil dann muss ich das ja selber bezahlen. Ja, das stimmt, aber du erhältst den Wert deiner Immobilie, du wertest deine Immobilie sogar auf. Und das bedeutet, die Instandhaltung, die du machst, unabhängig davon, ob sie bei einer Eigentumswohnung stattfinden oder einem eigenen Haus, jede Investition in die eigene Immobilie ist Werterhalt, Vermögenserhalt und gleichzeitig auch oft mit Wertsteigerungen verbunden. Wohnst du jetzt also in einem Haus, dann gibt es kein Hausgeld. Aber du solltest trotzdem Rücklagen bilden. Deine Wohngebäudeversicherung musst du selbstverständlich bezahlen. Und wenn du sagst, ich möchte jemanden haben, der mir den Garten macht, dann bezahlst du den auch. Wohnst du in einer Anlage und hast dort eine Eigentumswohnung, dann bezahlst du das mit der Gemeinschaft zusammen über dieses Hausgeld. Wohnst du jetzt in einer Wohnung, und es ist jetzt an dem Haus irgendetwas ganz teures kaputt, und es ist nicht genug Geld in diesem Topf, dann macht man eine sogenannte Sonderumlage. Das heißt, die Eigentümergemeinschaft entscheidet, jawohl, die Heizung muss ausgetauscht werden. Und das, was im Topf ist, das reicht nicht aus. Und dann muss jeder Eigentümer an seinem Anteil des Hauses ein Stück zusätzliches Geld einlegen, um beispielsweise die Heizungsanlage auszutauschen. Kaufst du jetzt eine Immobilie, dann solltest du vorher in die Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen schauen. Denn in diesen Eigentümerversammlungen entscheiden alle Eigentümer darüber, welche Investitionen müssen denn in den nächsten Jahren möglicherweise gemacht werden. Und ist genug Geld im Topf, ja oder nein, oder muss eine eventuelle Sonderumlage gemacht werden. Schau da also auf jeden Fall vorher ran. Was sagst du dazu? Schreib es mir gerne in die Kommentare. Du möchtest mehr Tipps zum Thema Immobilie und Finanzierung? Dann mach jetzt das Plus weg und folge mir.
Ein Teil fließt in die Instandhaltungsrücklage, aus der zum Beispiel ein neues Dach bezahlt wird. Außerdem werden davon allgemeine Versicherungen wie die Wohngebäudeversicherung, der Hausmeister, der Gärtner und Schneeräumarbeiten finanziert.
Nein, bei einem Haus gibt es kein Hausgeld. Du solltest aber trotzdem Rücklagen bilden, denn auch bei einem eigenen Haus geht mal etwas kaputt. Die Wohngebäudeversicherung zahlst du selbst, und wenn jemand den Garten machen soll, bezahlst du den ebenfalls.
Wenn an der Wohnanlage etwas sehr Teures kaputt ist und nicht genug Geld in der Rücklage steckt, entscheidet die Eigentümergemeinschaft über eine Sonderumlage. Jeder Eigentümer legt dann entsprechend seinem Anteil am Haus zusätzliches Geld ein, zum Beispiel für den Austausch der Heizungsanlage.
Schau vorher in die Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen. Dort entscheiden die Eigentümer, welche Investitionen in den nächsten Jahren anstehen und ob genug Geld im Topf ist oder eine Sonderumlage nötig wird.
Marc sagt dazu: Du erhältst damit den Wert deiner Immobilie und wertest sie sogar auf. Jede Investition in die eigene Immobilie ist Werterhalt und Vermögenserhalt und oft auch mit Wertsteigerungen verbunden, egal ob Eigentumswohnung oder eigenes Haus.
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