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Marc Schnitzler - Video vom 13.09.2024
Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital: Geht das noch?
Ja, es gibt nach wie vor Banken, die auch ohne Eigenkapital finanzieren. Nicht alle machen das: Manche finanzieren maximal 100 Prozent des Kaufpreises, andere wollen sogar mehr Eigenkapital sehen. Wichtig sind zwei Punkte: das Objekt selbst und wie der Kaufpreis zum Objektwert steht, sowie die Bonität.
Die Bank macht dazu ihre eigene Beurteilung, und die sollte klar gut ausfallen und nicht nur über den Daumen gerade so passen. Sogenannte 110-Prozent-Finanzierungen sind unter diesen Voraussetzungen weiterhin kein Thema, das ausgeschlossen wäre.
Was Banken hier tun, ist bei jedem Haus anders, oft sogar bei jeder Filiale und jedem Ansprechpartner. Ein Nein bei einer Bank heißt nicht Nein bei allen.
Gentleman Style fragt: Bieten Banken noch Finanzierung ohne Eigenkapital an? Und wenn ja, welche Voraussetzungen werden dafür benötigt? Prinzipiell, erstmal ja. Einschränken dazu: nicht alle. Es gibt einige Banken, die das nicht machen. Die sagen, wir finanzieren maximal 100% des Kaufpreises. Es gibt sogar Banken, die sagen, nee, wir wollen sogar noch mehr Eigenkapital. Es gibt aber definitiv nach wie vor Banken, die auch sagen: Auch wenn kein Eigenkapital vorhanden ist, finanzieren wir das Ganze. Um auf deine Frage anzuspielen, was dann relevant ist: es a, wie ist das Objekt, wie ist der Preis im Verhältnis zum Objekt, Wert, und b, wie ist die Bonität des Kunden. Also die Bank, wie ich es auch gerade eben schon mal kurz angerissen hatte, macht quasi eine eigene, in Anführungsstrichen, Beurteilung der Bonität. Und die sollte dann schon gut ausreichend sein aus Sicht der Bank, und nicht wie mal Daumen so gerade klappen. Dann sind aber nach wie vor auch sogenannte, oder in der Umgangssprache genannte, 110% Finanzierung ohne Eigenkapital nach wie vor kein Thema. Ich ergänze das noch kurz. Man muss sich natürlich immer darüber im Klaren sein, dass in dem Augenblick, wenn ich die Nebenkosten mitfinanziere, dann ist das genauso, wie der Mario gerade sagt, dass das funktioniert. Aber man finanziert ja mehr, als an Objektwert da ist. Und deswegen ist das natürlich ganz wichtig, dass man eben auch die größtmögliche Wahrscheinlichkeit hat, dass man das zurückbezahlt. Denn für den Fall, und das ist immer genau die Sorge, die die Banken dann haben, ist: Was ist denn, wenn es nicht zurückbezahlt wird, bezahlt werden kann, weil dann muss so eine Immobilie wieder verkauft werden oder vermietet werden? Und in dem Augenblick bekommt man ja durch den Verkaufserlös möglicherweise nicht mehr als das, was man als Kaufpreis mal bezahlt hat. Ich, noch ein bisschen Glück hat, vielleicht schon, aber gehen wir mal davon aus, man würde im Verkaufsfall das nicht bekommen. Dann würde diese Nebenkosten Finanzierung übrig bleiben, und man hätte quasi ein Kredit ohne irgendwas dafür zu haben. Und das ist das, was vermieden werden soll. Deswegen ist das Einkommen extrem wichtig, also die Bonität, und und was natürlich wichtig ist, ist auch die familiäre Situation. Das heißt also Lebensveränderung: Wie ist die familiäre Situation, sind Opa, Oma da, sind überhaupt Kinder geplant, ja oder nein? Also, es gibt ja ganz unterschiedliche Lebenssituationen, und die muss man bzw. sollte man schon ganz einfach hier mit berücksichtigen.
Nein. Es gibt Banken, die maximal 100 Prozent des Kaufpreises finanzieren, und es gibt sogar Banken, die noch mehr Eigenkapital sehen wollen. Daneben gibt es aber definitiv weiterhin Banken, die auch ohne vorhandenes Eigenkapital finanzieren.
Relevant ist zum einen das Objekt und wie der Kaufpreis im Verhältnis zum Objektwert steht. Zum anderen zählt die Bonität. Die Bank macht dazu ihre eigene Beurteilung, und die sollte aus Sicht der Bank gut ausreichend sein und nicht nur knapp hinkommen.
Dabei werden die Nebenkosten mitfinanziert. Das funktioniert, man finanziert dann aber mehr, als an Objektwert vorhanden ist. Deshalb muss die Wahrscheinlichkeit möglichst hoch sein, dass die Finanzierung auch zurückgezahlt wird.
Die Sorge der Banken ist der Fall, dass nicht zurückgezahlt werden kann und die Immobilie wieder verkauft oder vermietet werden muss. Über den Verkaufserlös bekommt man möglicherweise nicht mehr als den einmal gezahlten Kaufpreis. Dann bliebe die Nebenkostenfinanzierung übrig und man hätte einen Kredit, ohne etwas dafür zu haben. Genau das soll vermieden werden, deshalb ist das Einkommen extrem wichtig.
Ja, die familiäre Situation ist wichtig und sollte mit berücksichtigt werden. Dazu gehören mögliche Lebensveränderungen, ob Opa und Oma da sind und ob Kinder geplant sind oder nicht. Die Lebenssituationen sind ganz unterschiedlich.
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