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Marc Schnitzler - Video vom 15.10.2024
Neubau für 415.000 Euro mit 4.700 Euro Nettoeinkommen finanzieren: geht das?
Grundsätzlich passt das. Anne und ihr Partner wollen einen Neubau für 415.000 Euro auf einem bestehenden Grundstück kaufen, dazu kommen rund 35.000 Euro Nebenkosten, wenn kein Makler beteiligt ist. Die 25.000 Euro Eigenkapital reichen dafür nicht ganz, also müssen 10.000 Euro mitfinanziert werden. Aufgeteilt in 325.000 Euro Bankdarlehen und 100.000 Euro aus dem KfW-Programm 297 ergibt das eine Rate von 1.699 Euro im Monat.
Voraussetzung dafür ist, dass der Neubau ein KfW-40-Haus ist; ob das hier zutrifft, ist noch zu klären. Nach der Bankkalkulation mit 1.800 Euro Lebenshaltungskosten bleibt davon ein Überschuss von knapp 1.200 Euro, von dem noch Strom, Wasser und Gas abgehen.
Zinsen und Konditionen in diesem Video gelten zum Aufnahmezeitpunkt, dem 15.10.2024. Seitdem haben sie sich geändert. Was heute geht, klären wir im Gespräch.
Förderprogramme und Fördersätze in diesem Video sind Stand 15.10.2024. Förderungen ändern sich schnell, teils innerhalb von Tagen.
Was Banken hier tun, ist bei jedem Haus anders, oft sogar bei jeder Filiale und jedem Ansprechpartner. Ein Nein bei einer Bank heißt nicht Nein bei allen.
Man so einen Neubau hier für 415.000 Euro finanziert mit 4.700 Euro Nettoeinkommen. Wir schauen drauf. Bleibt dran. Hi, ich bin’s, Marc. Ich bin seit 20 Jahren Immobilienfinanzierer. Und wenn du die richtigen Entscheidungen treffen möchtest, bevor du den Kaufvertrag oder den Kreditvertrag unterschreiben willst, dann mach jetzt das Plus weg, folge mir und teile, nicht vergessen. Genau das hat mich die Anne gefragt. Sie und ihr Partner wollen für 415.000 Euro einen Neubau kaufen auf einem bestehenden Grundstück. In dem Augenblick, ich bin jetzt mal davon ausgegangen, dass kein Makler involviert ist, habt ihr rund 35.000 Euro Nebenkosten, die zu zahlen sind. Ihr habt 25.000 Euro Eigenkapital. Das heißt also, das Eigenkapital reicht nicht ganz, um die Nebenkosten zu bezahlen. Es müssen also 10.000 Euro nochmal extra finanziert werden. Also, ich habe jetzt hier mal zwei Darlehensbausteine genommen. Einmal einen Annuitätendarlehen, also ein Zins- und Tilgungsdarlehen, und ein KfW-Darlehen, 297 ist das Programm. Warum habe ich das gemacht? Weil das KfW-Programm zinstechnisch günstiger ist als das Bankdarlehen. Dafür muss dieser Neubau aber ein sogenanntes KfW-40-Haus sein. Ob das so ist, weiß ich nicht, aber wenn es das ist, dann ist das auf jeden Fall eine schöne Option. Dann habt ihr 325.000 Euro, das bekommt ihr von der Bank. Da sind also diese 10.000 Euro nicht vorhandenes Eigenkapital mit drin, und 100.000 Euro dann von der KfW, das läuft zwar auch über die Bank, aber von der KfW kommt das Geld dann eben zu dem vergünstigten Zinssatz. Und dann habt ihr eine Rate von 1.699 Euro im Monat. Und wenn wir jetzt mal gucken, ihr habt 4.700 Euro Einkommen, dann rechnet die Bank 1.800 Euro Lebenshaltungskosten, also für das Leben, Urlaub, Kleidung, Lebensmittel, etc. Und dann kommt hier die Rate von knapp 1.700 Euro, die abgezogen wird, und dann habt ihr noch 1.173 Euro übrig, also zumindest gemäß der Bankkalkulation. Also, ist das jetzt so eine gute Idee? Grundsätzlich passt das. Ja, ihr müsst natürlich kalkulieren, dass ihr hier einen Überschuss habt von knapp 1.200 Euro. In dem Augenblick, wenn jetzt Kinder kommen, dann verändert sich möglicherweise eure Einnahmensituation. Das heißt, ihr müsst gucken: Was passiert denn mit den Kindern? Gibt es Betreuungsmöglichkeiten, oder geht ihr relativ schnell beide wieder arbeiten, damit eben das Haushaltseinkommen so passt? Und was natürlich zu berücksichtigen ist, ist, dass hier die Nebenkosten noch nicht mit kalkuliert sind. Für Strom, Wasser, Gas, die habt ihr heute zwar als Mieter auch, aber die werden natürlich hier von den 1200 Euro, zumindest rein rechnerisch, müsst ihr die für euch noch abziehen. Kalkulatorisch läuft die Finanzierung 38 Jahre. Das heißt, ihr habt also 10 Jahre Zinsbindung, 38 Jahre würde das Ganze laufen, bis ihr das Darlehen vollständig zurückbezahlt habt. Soll das schneller gehen, dann müsste man mit einer höheren Rate kalkulieren. Es gibt hier also noch einige Dinge, die zu besprechen sind. Wenn ihr daran Interesse habt, dann wie immer einfach in meinem Profil auf den Link klicken, Termin buchen. Und wir sprechen darüber, ob das Ganze hier möglicherweise noch in anderer Konstellation noch viel mehr Sinn macht.
Marc hat einen Annuitätenbaustein, also ein Zins- und Tilgungsdarlehen, mit einem KfW-Darlehen aus dem Programm 297 kombiniert. Das KfW-Darlehen ist zinstechnisch günstiger als das Bankdarlehen. Voraussetzung dafür ist, dass der Neubau ein KfW-40-Haus ist; ob das hier zutrifft, ist noch zu klären.
In diesem Fall stehen 25.000 Euro Eigenkapital gegen rund 35.000 Euro Nebenkosten. Die fehlenden 10.000 Euro werden zusätzlich mitfinanziert und stecken in den 325.000 Euro Bankdarlehen mit drin.
Kalkulatorisch läuft die Finanzierung 38 Jahre, bis das Darlehen vollständig zurückbezahlt ist. Die Zinsbindung beträgt dabei 10 Jahre. Soll es schneller gehen, müsste man mit einer höheren Rate kalkulieren.
Das ist der Betrag gemäß Bankkalkulation, nachdem 1.800 Euro Lebenshaltungskosten und die Rate von knapp 1.700 Euro abgezogen sind. Die Nebenkosten für Strom, Wasser und Gas sind darin noch nicht enthalten, die musst du rechnerisch noch abziehen.
Dann verändert sich möglicherweise die Einnahmensituation. Du solltest vorher klären, ob es Betreuungsmöglichkeiten gibt oder ob beide relativ schnell wieder arbeiten, damit das Haushaltseinkommen weiterhin passt.
Finanzierung klären, während der Kaffee durchläuft.
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