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Marc Schnitzler - Video vom 09.02.2025

Neubau oder Sanierung: Wo lohnen sich die Investitionen wirklich?

Bei gleichen Gesamtkosten von 1.009.000 Euro und 228.000 Euro Eigenkapital kommt die Sanierung im Rechenbeispiel günstiger heraus. Für den Neubau bleiben 781.000 Euro Darlehen und rund 3.000 Euro Rate, Zuschuss vom Staat: 0 Euro. Beim Kauf eines Bestandsobjekts für 650.000 Euro plus 281.000 Euro Sanierung nennt Marc 60.000 Euro Zuschuss über das KfW-Programm 261, wenn zusätzlich zur Umstellung auf Effizienzhaus 55 EE auch die Voraussetzungen für ein Worst Performing Building erfüllt sind, etwa mit einem guten Energieberater oder Architekten.

Damit sinkt das Darlehen auf 721.000 Euro und die Rate auf 2.900 Euro, in einer anderen Aufbauvariante auf 2.750 Euro. Das sind bis zu 250 Euro im Monat weniger als beim Neubau.

Zinsen und Konditionen in diesem Video gelten zum Aufnahmezeitpunkt, dem 09.02.2025. Seitdem haben sie sich geändert. Was heute geht, klären wir im Gespräch.

Förderprogramme und Fördersätze in diesem Video sind Stand 09.02.2025. Förderungen ändern sich schnell, teils innerhalb von Tagen.


Wie setzen sich die Kosten beim Neubau im Beispiel zusammen?
Das Grundstück hat 1000 Quadratmeter bei 400 Euro Bodenrichtwert, also 400.000 Euro. Dazu kommen 495.000 Euro für den Baukörper und 80.000 Euro Baunebenkosten, also rund 20 Prozent der Baukosten für Baustelleneinrichtung und alles, was dazugehört. Notar und Grunderwerbsteuer für den Grundstückskauf schlagen mit 34.000 Euro zu Buche. In Summe sind das 1.009.000 Euro.
Wie hoch sind die Kosten bei der Sanierungsvariante?
Das Objekt kostet 650.000 Euro im Kauf. Für die Sanierung setzt Marc 281.000 Euro an, das sind rund 1.800 Euro pro Quadratmeter bei 150 Quadratmetern Wohnfläche. Grunderwerbsteuer, Notar und Makler stecken in weiteren 78.000 Euro. Damit liegt man ebenfalls bei 1.009.000 Euro Gesamtkosten, was den Vergleich möglich macht.
Woher kommen die 60.000 Euro Zuschuss?
Aus dem KfW-Programm 261. Dort gibt es bis zu 150.000 Euro Darlehen pro Wohneinheit, ein Bankdarlehen braucht man zusätzlich. Beim Umbau auf Effizienzhaus 55 EE, also erneuerbare Energien Klasse, gibt es einen Tilgungszuschuss. Für die Kombination aus Effizienzhaus-Bonus und Worst-Performing-Building-Bonus nennt Marc insgesamt 60.000 Euro Zuschuss pro Wohneinheit.
Was ist ein Worst Performing Building?
Dafür muss die Energieklasse des gekauften Objekts extrem schlecht sein. Dann gibt es nach Marcs Aussage nochmal 10 Prozent Zuschuss obendrauf. Voraussetzung ist ein guter Energieberater und oder ein guter Architekt.
Gibt es beim Neubau wirklich keine Förderung?
Einen Zuschuss gibt es nicht. Es gibt für den Neubau günstigere Konditionen über die KfW, und auch Banken subventionieren das. Geld, das man nicht zurückzahlen muss, kommt in dieser Variante aber von nirgendwoher.
Woher kann das Eigenkapital von 228.000 Euro kommen?
Vom Konto oder aus dem Depot. Möglich ist auch, dass die Eltern etwas dazugeben. Oder es gibt eine Immobilie bei den Eltern, die beliehen werden kann. Marc nennt hier mehrere Wege.
Finanzierung klären, während der Kaffee durchläuft.

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