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Marc Schnitzler - Video vom 14.03.2026
Welche Fehler bei der Immobilienfinanzierung solltest du vermeiden?
Die größten Fehler sind: zu teuer kaufen, Förderungen von KfW, BAFA und Land liegen lassen, Eltern und Großeltern nicht nach Eigenkapital fragen, die Kaufnebenkosten für Notar, Grunderwerbsteuer und Makler vergessen, die Rate zu hoch und die Tilgung zu niedrig ansetzen, eine zu kurze Zinsbindung wählen, die eigene Bonität ignorieren und einen Vertrag ohne Flexibilität abschließen.
Den schlimmsten Fehler siehst du zum Schluss: die Finanzierung bei der Bank machen, bei der auch dein Girokonto liegt. Diese Bank sieht jede Bewegung auf deinem Konto und damit auch Zahlungsschwierigkeiten, etwa nach längerer Krankheit. Trennst du Konto und Finanzierung, bleibt die Welt bei der Finanzierungsbank erst einmal in Ordnung, solange du deine Raten zahlst.
Zinsen und Konditionen in diesem Video gelten zum Aufnahmezeitpunkt, dem 14.03.2026. Seitdem haben sie sich geändert. Was heute geht, klären wir im Gespräch.
Förderprogramme und Fördersätze in diesem Video sind Stand 14.03.2026. Förderungen ändern sich schnell, teils innerhalb von Tagen.
Was Banken hier tun, ist bei jedem Haus anders, oft sogar bei jeder Filiale und jedem Ansprechpartner. Ein Nein bei einer Bank heißt nicht Nein bei allen.
Was sind eigentlich die zehn größten Fehler bei der Immobilienfinanzierung? Ich zeige sie dir. Bleib dran, Folgen nicht vergessen, Video abspeichern, denn was jetzt kommt, ist echt Gold wert. Immobilie zu teuer kaufen und Förderungen nicht nutzen. Also nicht aus Angst oder Hype irgendeine Immobilie in einer schlechten Lage oder in einer schlechten Qualität viel zu teuer kaufen. Lieber überprüfen lassen, ob der Preis gerechtfertigt ist. Dann Förderungen nicht nutzen: Es gibt die KfW, es gibt die BAFA, es gibt Landesförderung. Hol dir auf jeden Fall jemanden, der sich mit dem Thema auskennt. Nummer zwei: die Eltern oder Großeltern nicht nach Eigenkapital fragen. Immer wieder erleben wir, dass zu wenig Eigenkapital da ist, weil einfach nicht bei den Eltern oder Großeltern oder im Verwandtenkreis gefragt ist. Das gibt schlechtere Konditionen, und somit zahlst du mehr Zinsen, und die Finanzierung dauert insgesamt länger. Schön sind 10 oder 20 Prozent Eigenkapital, wenn es mehr sind, umso besser. Wenn keins da ist, muss man mal drauf gucken, ob das mit der Bonität passt. Nummer 3: in der eigenen Kalkulation die Nebenkosten vergessen. Es gibt den Notar, die Grunderwerbsteuer und den Makler. Dafür müssen mindestens 10 12 % des Eigenkapitals kalkuliert werden. 4: die monatliche Rate zu hoch ansetzen. Du hast in dem Augenblick keinen Spielraum für Reparaturen, du kannst nicht mehr in den Urlaub fahren, du hast dich einfach überschätzt. Ganz schlecht. Plan definitiv immer einen Profil. Nummer 5: die Tilgung zu niedrig ansetzt. Die Tilgung ist die Rückzahlungsrate. Ist die zu niedrig, dann läuft der Kredit lange, läuft der Kredit lange, zahlst du lange Zinsen an die Bank. Wenn dein Einkommen es zulässt, dann sind 2 3 % Tilgung super. Wenn das nicht funktioniert und die Rate in dem Augenblick zu hoch für dich ist, ja, dann fang mit 1 % an und erhöhe im Laufe der Zeit die Rate an die Bank. Nummer 6: die Zinsbindung zu kurz wählen. Du hast die Möglichkeit, Konditionen über 10 oder 15 Jahre zu sichern. In dem Augenblick, wenn du das nicht buchst, dann steigen im Zweifel die Konditionen. Keine schöne Idee. Es gibt aber auch Banken, die bieten dir beispielsweise die Möglichkeit, das Ganze über 30 Jahre zu machen. Dann sieht die Welt natürlich nochmal anders aus, weil du einfach die Zinsen über den gesamten Zeitraum gesichert hast. Und wenn du jetzt denkst, boah, 30 Jahre sind aber echt lange: Ja, du hast als Verbraucher immer die Möglichkeit, nach 10 Jahren eine Sonderkündigung durchzuführen. Das kannst nur du, das kann die Bank nicht. Nummer 7: du achtest nicht auf deine Bonität, denn die Schufa hat zwangsläufig Auswirkungen auf deine Kreditwürdigkeit, Abo aber auch auf die Konditionen. Und in dem Augenblick, wenn du viele Kredite beispielsweise aufnimmst, auch die 0 % Finanzierung, dann steigt deine Kondition, oder du bist gar nicht finanzierbar. Nummer 8: keine Flexibilität in der Finanzierung. Du hast in deinem Kreditvertrag nicht die Möglichkeit, Sondertöbungen zu machen. Du hast keine Möglichkeit, die Rate anzupassen bzw. deine Töbung zu verändern. Dann ist die Finanzierung nicht flexibel, und du hast schlechte Karten, weil der Vertrag ist ein Vertrag. Der ist fix. Und jetzt kommt der schlimmste Fehler: bei der kontoführenden Bank die Finanzierung machen. Denn du verlierst im schlimmsten Fall nicht nur Geld, weil die Konditionen zu teuer sind und du nicht verglichen hast, sondern du verlierst die Immobilie, weil die kontoführende Bank einen Blick auf dein Konto hat. Und wenn du beispielsweise mal in Zahlungsschwierigkeiten gerätst, weil du krank bist über einen längeren Zeitraum, oder sich sonst irgendwelche Lebensereignisse ereignet haben, die deine Zahlungsfähigkeit beeinflussen, dann sieht deine Bank das auf deinem Konto. Hast du hingegen das voneinander getrennt, du hast also einmal die Bank, wo du dein Konto hast, und du hast auf der anderen Seite die Bank, wo die Finanzierung ist, solange bei der Finanzierung alles rund läuft und du deine Raten bezahlst, ist die Welt erst erstmal in Ordnung. Zahlst du natürlich gar keine Rechnungen mehr, dann werden irgendwann die Insolvenzverwalter bzw. Gläubiger auch auf deine Immobilienfinanzierungsbank zugehen. Aber du schützt dich auf jeden Fall erstmal, solange du deine Raten bezahlst. Also hol dir auf jeden Fall einen Finanzierer oder eine Finanziererin und besprich, welche Optionen du hast, sodass du das bestmögliche Paket bekommst. Und wenn du jetzt denkst, boah, wie kriege ich denn das alles miteinander kombiniert? Einfach in meinem Profil auf den Link gehen, Termin buchen, und wir kriegen das gemeinsam definitiv geregelt.
Schön sind 10 oder 20 Prozent Eigenkapital, mehr ist umso besser. Frag auch bei Eltern, Großeltern oder im Verwandtenkreis nach, denn zu wenig Eigenkapital bedeutet schlechtere Konditionen, mehr Zinsen und eine längere Laufzeit. Ist gar kein Eigenkapital da, muss man prüfen, ob es mit der Bonität passt.
Zu den Nebenkosten zählen Notar, Grunderwerbsteuer und Makler. Dafür solltest du mindestens 10 bis 12 Prozent einkalkulieren. Viele vergessen diesen Posten in der eigenen Rechnung.
Die Tilgung ist die Rückzahlungsrate. Ist sie zu niedrig, läuft der Kredit lange und du zahlst lange Zinsen an die Bank. Wenn dein Einkommen es zulässt, sind 2 bis 3 Prozent Tilgung super. Reicht das Einkommen dafür nicht, kannst du mit 1 Prozent anfangen und die Rate im Laufe der Zeit erhöhen.
Du kannst dir die Konditionen über 10 oder 15 Jahre sichern, manche Banken bieten auch 30 Jahre an. Wählst du eine zu kurze Bindung, steigen im Zweifel die Konditionen. Auch bei 30 Jahren hast du als Verbraucher nach 10 Jahren immer das Recht auf eine Sonderkündigung, die Bank hat dieses Recht nicht.
Diese Bank sieht dein Konto und damit auch, wenn du in Zahlungsschwierigkeiten gerätst, etwa durch längere Krankheit oder andere Lebensereignisse. Im schlimmsten Fall verlierst du nicht nur Geld durch zu teure Konditionen, sondern die Immobilie. Sind Konto und Finanzierung getrennt, schützt dich das erst einmal, solange du deine Raten bezahlst.
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