Zum Hauptinhalt springen
Marc Schnitzler - Video vom 10.10.2024

Wie viel Immobilie bekommst du für 750 Euro im Monat?

Mit einer Rate von 750 Euro im Monat kannst du dir aktuell ein Darlehen von rund 190.000 Euro leisten, die Immobilie dürfte also 190.000 Euro kosten. Gerechnet ist das mit einem Zins von 3,7 Prozent und einer Tilgung von einem Prozent. Die Kaufnebenkosten für Notar, Makler und Grunderwerbsteuer kommen obendrauf, das sind je nach Bundesland ungefähr 12 Prozent des Kaufpreises, die du aus Erspartem oder mit Hilfe der Familie bezahlst.

Um so eine Rate zu bekommen, solltest du mindestens 2.100 Euro netto im Monat nach Hause bringen.

Zinsen und Konditionen in diesem Video gelten zum Aufnahmezeitpunkt, dem 10.10.2024. Seitdem haben sie sich geändert. Was heute geht, klären wir im Gespräch.

Was Banken hier tun, ist bei jedem Haus anders, oft sogar bei jeder Filiale und jedem Ansprechpartner. Ein Nein bei einer Bank heißt nicht Nein bei allen.


Mit welchen Zahlen ist die Rate von 750 Euro gerechnet?
Die Rechnung geht von einem Zins von 3,7 Prozent und einer Tilgung von einem Prozent aus. Daraus ergibt sich ein Darlehen von rund 190.000 Euro. Die Tilgung ist der Teil, den du an die Bank zurückzahlst.
Ist ein Prozent Tilgung nicht sehr wenig?
Man kann erst einmal mit einem Prozent anfangen. Wenn du oder dein Partner später mehr verdient, lässt sich die Rate über einen sogenannten Tilgungssatzwechsel erhöhen, sofern du das möchtest und es mit der Bank im Vorfeld so vereinbart ist. So bekommst du schon heute die Gelegenheit, mit dieser Rate eine Immobilie zu erwerben.
Was muss ich verdienen, um so einen Kredit zu bekommen?
Bei einer Rate von 750 Euro solltest du 2.100 Euro netto im Monat nach Hause bringen. Dahinter steht die Annahme, dass ungefähr 36 Prozent des Nettoeinkommens in die Finanzierungsrate gehen. Mehr darf es gern sein, denn 2.100 Euro sind die absolut unterste Grenze.
Welche Kosten kommen zu den 750 Euro noch dazu?
Zum einen die Kaufnebenkosten von ungefähr 12 Prozent des Kaufpreises für Notar, Makler und die Grunderwerbsteuer ans Finanzamt, je nach Bundesland. Zum anderen laufen jeden Monat Strom, Wasser und Gas weiter. Diese laufenden Nebenkosten zahlst du als Mieter heute aber genauso.
Wie bezahle ich die Kaufnebenkosten?
Die Nebenkosten von rund 12 Prozent des Kaufpreises kommen aus deinem Ersparten. Möglich ist auch, dass du dafür Geld von Opa, Oma oder deinen Eltern bekommst.
Finanzierung klären, während der Kaffee durchläuft.

Keine endlosen Termine, kein Papierkram. Nur ein paar Klicks bis zu deinem Marktvergleich aus 750 Anbietern. Schnell, smart und völlig unverbindlich.